Visco Schaum Matratze

Matratze aus Visco-Schaumstoff

Das viskoelastische Matratzenmaterial besteht aus elastischem Schaumstoff, auch Erinnerungsschaum genannt. Viskoseschaummatratzen (Viskosematratzen) sind eigentlich Kombinationen aus Kaltschaum und Viskoseschaum. Die Viskoseschaumstoffe dieser Matratze werden auch als Memory-Schaum bezeichnet und passen sich Ihrem Körper perfekt an. Worin besteht der Memory-Effekt der Visco-Matratze? Mit dieser Matratze kommt jeder Schlaftyp auf seine Kosten!

Matratze aus Viscoschaumstoff

Visco-Schaum ist ein Spezialschaumstoff, der sich sehr gut anpassen kann. Der Schaumstoff ist nicht nur druckempfindlich, sondern auch hitzeempfindlich. Die Hitze macht sie geschmeidiger und paßt sich noch besser den Konturen des Körpers an. Wenn eine Matratze aus diesem Schaumstoff hergestellt wird, versinkt man, aber das ist Absicht und hat eine unterstützende Funktion.

Die Reaktion verschiedener Viskoseschäume auf Hitze variiert. Zusätzlich zum Viskoseschaum gibt es auch Kalt-Schaum. Außerdem wirkt er flexibel auf den Organismus und paßt sich ihm besser an als herkömmlicher Schaumstoff, da er eine ungleiche Poren- und Zellenstruktur hat. Die beiden Schaumstoffe (Standard- und Kaltschaum) werden aus Polyurethan hergestellt.

Im Falle von kaltem Schaum ist kein Erwärmungsprozess erforderlich, um den Schaum zu härten. Die Matratze aus Viskoseschaum besteht aus einem Polyurethanschaumkern (Kaltschaum) mit einer Viskoseschaumschicht auf einer oder beiden Seiten der Matratze. Der Viskoseschaumstoff weist eine Schichtstärke von zwei bis acht Zehntel auf. Der Viskoseschaum hat eine größere Festigkeit als der reine Hartschaum, so dass die Belüftung nicht ganz so gut ist wie bei einer Matratze aus reinem Schaum.

Die Matratze wird zwar als geschmeidig wahrgenommen, hat aber eine sehr gute stützl. Funktion. Kalt- und Viskoseschaum sind beide haltbar. Viskoschaummatratzen sind durch eine gute Punktlastizität gekennzeichnet. Bei selektiver Druckbeaufschlagung gibt die Matratze nach und gibt nicht über eine größere Unterlage nach. Die Anpresskraft auf den Menschen wird besser ausgeprägt und nicht auf wenige Kontaktpunkte verringert.

Der Visco-Schaumstoff ist in unterschiedlichen Härten lieferbar und somit auch für unterschiedliche Gewichtsarten geeignet. Durch unterschiedliche Schnitte im Gewebe können die Viskoseschaummatratzen an die Zonentechnologie angepaßt werden. So kann die Körperanpassung optimal gestaltet werden. Bei guter Verarbeitung ist der Hartschaum offenporig und sorgt für eine gute Belüftung.

Kalt-Schaum ist verhältnismäßig leicht und daher einfach zu handhaben. Die Temperaturbilanz ist nicht immer optimal garantiert, da Viskoseschaum weniger gut belüftet ist (kann von Schaumtyp zu Schaumtyp variieren). Zum Beispiel ist eine Matratze aus Viskoseschaum wärmer als eine Latex- oder Federmatratze. Je nach Füllgut ist auch der Viskoseschaum sehr temperaturempfindlich.

Der viskoelastische Schaumstoffanteil der Matratzenplatte kann bei Umgebungstemperaturen unter 16 °C härter sein. Es gibt auch Matratzenarten, die die Freizügigkeit beeinträchtigen. Beim Liegen auf der Matratze versinkt der Rumpf allmählich und die Matratze paßt sich den Konturen des Körpers an. Im Falle der heute gebräuchlichen dünnen Viskoseschaumschichten auf konventionellen Schäumkernen ist die Ebene, in die man sinken kann, jedoch eingeschränkt.

Ein guter Viskoseschaumstoff ist nur im mittelgroßen oder gehobenen Segment zu haben. Matratze aus Viskoseschaum - Worauf ist zu achten? Die endgültige Bewertung der Luft- und Beweglichkeit ist abhängig vom Schaumstoffprodukt. Der beste Weg ist, die Matratze zu Haus zu testen. Volumengewicht oder Bruttogewicht: Dieser Schwellenwert gibt an, wie viel ein Quadratmeter des eingesetzten Schaumstoffs wogt.

Der Schaum ist umso heller, je geringer die Schaumstoffqualität ist. Die Dichte der oben genannten Schaumstoffe beträgt zwischen 60 und 60, das Mindestgewicht für eine gute Schaummatratze beträgt 40 kg/m3. Kompressionshärte: Sie bezeichnet den Anpressdruck, der angewendet werden muss, um einen Rohschaumblock um 40 Prozentpunkte zu komprimieren.

Mit zunehmender Druckhärte (gemessen in kPa) ist der Schaum schwächer. Schaumstoffkern: Je größer der Schaumstoffkern, umso besser der Tragekomfort. Häufig sind Schaumstoffkernhöhen von 14 bis 16 Zentimeter üblich. Matratzenbezug: Die Belege sind z.B. aus Frottiergewebe oder Baumwoll-Stretchverbundwerkstoffen gefertigt. Der Überzug sollte herausnehmbar und bei 60° C abwaschbar sein.

Bequemer ist es, wenn der Überzug einen umlaufenden Reißverschluss hat, denn dann bekommt man zwei Einzelteile.

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