Unterschied Tonnentaschenfederkern und Taschenfederkern

Differenz zwischen Lauftaschenfederkern und Taschenfederkern

Kopfstück ein paar Stunden am Tag, das macht nach Ansicht der meisten Hersteller keinen Unterschied. Man kann dann bei den Federkern-Matratzen zwischen Bonellfederkern, pocketfederkern und barrel pocketfederkern unterscheiden. Der Lauf Taschenfederkern gilt als die hochwertigste Version der Federkernmatratze. Den größten Unterschied macht die Elastizität aus. Oftmals haben Federkernmatratzen mit Lauftaschen auch eine Winter- und eine Sommerseite.

Taschenfederkern: Differenz Taschenfederkern & Lauftaschenfederkern

Der Taschenfederkern ist nicht gleich dem Taschenfederkern. Der Unterschied liegt jedoch in der Konstruktion der Tonnagen. Die beiden Federkern-Typen werden individuell in Gewebetaschen eingenäht und geheftet oder auf eine Matratzenauflage geklebt. Aber während Pocket Federn spiralig sind, sind barrel pocket Federn knollig und in der Regel bogenförmig. Außerdem ist die Punktlastizität durch diese Federkernkonstruktion eindeutig erhöht.

Das bedeutet, dass Lauf-Taschenfederkernmatratzen eine ausgezeichnete körpergerechte Anpassung und ein besonders angenehmes, feuchtes Schlafen ermöglichen. Dennoch bietet die Taschenfedermatratze eine ideale Unterstützung des Körpers und ein begehrenswertes Schlafen für Menschen, die viel schwitzen oder an Allergien leiden. Ein punktelastisches 7-Zonen-Taschenfederkern-Matratze stützt Rückenprobleme. Durch die optimal eingebaute Ventilation werden Schweißausbrüche in der Nacht vermieden. Durch die Aufbewahrung in Einzeltaschen sind beide Federkernmatratzentypen auch leise und quietschend.

Die modernen Taschenfedermatratzen nehmen die Bewegung fast komplett auf und sorgen für einen störungsfreien Schlafrhythmus. Die Nachteile bei den Lauftaschen und Taschenfederkernmatratzen: Taschenbeutel und Taschenfedermatratzen sind mit unterschiedlichen Federzahlen und in jedem Härtungsgrad von H1 bis H2 mittelstark oder fest H3 bis hin zu Härtegraden für XXL-Taschenfedermatratzen erhältlich. Sie können auch von Taschenfedermatratzen in den Grössen 90×200 bis hin zu einer Taschenfedermatratze 140×200 oder einem Model in 180×200 und Breiten.

Taschenfedermatratzen 70×200 sind für Kleinkinder geeignet. Je nach Modell sind Zonenmatratzen für Seiten-, Rücken- oder Bauchschwellen geeignet.

Federkerne mit (Lauf-)Taschenfederkernen - gute Qualitäten erkennbar

Zusätzlich zu den allgemeinen Gütekriterien für Federkerne sind weitere Aspekte zu beachten, insbesondere bei Federkernen mit einem (Lauf-)Taschenfederkern. Die Bezeichnungen Taschenfederkern und Lauftaschenfederkern werden oft fälschlicherweise als Synonyme oder verwirrt wiedergegeben. Bei beiden Ausführungen handelt es sich um einen punktelastischen Taschenfederkern. Beiden Typen ist gemein, dass die Feder des Lattenkerns individuell in die Tasche genäht wird, so dass diese - bei sachgemäßer Bearbeitung der Latte - den Liegendruck selbständig dämpfen können.

Deshalb sind sowohl Federkerne als auch Federkerne mit Tonnenfederkernen gepunktelastisch. Die Unterschiede zwischen den beiden Typen liegen in der Konstruktion der Dämpfer. Dass hier Tellerfedern verwendet werden, zeigt die Benennung eines Federkernes als Tellerfederkern. Der Begriff Taschenfederkern dagegen gibt keine detailliertere Auskunft über die verwendete Federart.

In der Mitte haben die Wicklungen der Zylinderfeder einen grösseren Querschnitt als oben und unten in der Mitte (daher der Begriff Zylinderfeder wegen ihres Auftretens in Gestalt eines Zylinders). Mit höherem Luftdruck nimmt der Widerstandswert der Tonnenfeder zu. Ein progressiver Federeffekt kann jedoch nicht nur bei Tellerfedern, sondern auch bei anderen Federarten erreicht werden.

So wäre es z. B. vorstellbar, die Drahtdicke oder die Coilhöhe anzupassen. Das bedeutet, dass Tellerfederkerne ohne Tellerfedern auch eine progressiv gefederte Ausführung haben können. Werden die Federkerne einer Liegematratze "nur" als Taschenfederkern bezeichnet, ist es ratsam zu klarstellen, ob der Federkern über eine progressiv wirkende Lagerung verfügt. Taschenfedern haben auch den Vorzug, dass sie aufgrund ihrer Konstruktion weniger anfällig für den Umgang mit Nachbarfedern sind.

Dadurch werden die Federhüllen weniger belastet, da die Feder gegeneinander reibt. Auch die Federanzahl ist, wie im Beitrag über die allgemeinen Gütekriterien für Federkerne von Federkernen dargestellt, ein wesentliches Gütemerkmal des (Lauf-)Taschenfederkerns. Bei den meisten einfacheren (Lauf-)Taschenfederkernmatratzen ist nur eine Federlage im Lattenkern vorhanden, was bei ausreichender Federqualität grundsätzlich ausreichend ist.

Besteht eine Bettmatratze jedoch aus mehreren Federschichten, muss dies bei einem Abgleich der verwendeten Federanzahl berücksichtigt werden. Hier ist es ratsam, nur eine der Federpositionen zum Vergleichen zu verwenden, da aufeinander abgestimmte Federungen nicht zu einer verbesserten Aufteilung des Liegedruckes auf die Feder in der Oberfläche beizutragen. Gelegentlich wird eine weitere Schicht so genannter Microspringfedern auf die eigentliche (Lauf-)Taschenfeder der Liegefläche aufgebracht.

Dies sind sehr kleine Federchen, die eigentlich für Bettdecken oder ähnliches vorgesehen waren. Falls eine Katze eine zusätzliche Schicht Microfedern beinhaltet, kann dies dazu fÃ?hren, dass das Prdukt mit der gesamten Anzahl der in der Kissenplatte befindlichen Matratzen in Verbindung gebracht wird. Die Zugabe der Microfedern würde dem Konsumenten in einem solchen Falle den Anschein erwecken, dass eine (Lauf-)Taschenfeder von wesentlich höherer Qualität als bisher eingebaut ist.

Grundsätzlich ist der Verwendung von Microfedern als Zusatzschicht jedoch nichts Schlimmes zuzumuten. Beim Vergleichen der Federanzahl in einer Matratze mit (Tonnen-)Taschenfedern sollte der Konsument jedoch nur die tatsächlichen (Tonnen-)Taschenfedern in Betracht ziehen und die verwendeten Microfedern unberücksichtigt bleiben. Als Qualitätsmerkmal für (Lauf-)Taschenfederkerne gilt die Verbindungsart der jeweiligen Seitentaschen.

Das hat jedoch zur Folge, dass die Punktlastizität der (Lauf-)Taschenfederkernmatratze beeinflußt werden kann, da ein (zu) enges Bezugsvlies eher eine stärkere Wirkung auf die Oberfläche hat. Bei einer (!) Taschenfederkernmatratze ist dies jedoch nicht erwünscht, da der Liegendruck nicht nur selektiv gedämpft wird und die tatsächlich erwünschte Punktlastizität begrenzt ist.

Mit höherwertigen (Lauf-)Taschenfederkernen werden die Einzelhüllen durch eine Klebe- oder Klemmverbindung etwa auf der halben Federhöhe verbunden. Dadurch bleibt die angestrebte Punktlastizität der Liegefläche erhalten (bei Einsatz einer passenden Polsterauflage). Der Federkern einer Polstermatratze wird oft in der Werbebotschaft erwähnt. Sie hängt eher davon ab, welche und wie viele Federtypen eingesetzt werden und in wie vielen Schichten sie eingesetzt werden.

Allein die Höhe des Kerns sagt also wenig über die gute Eigenschaft einer (Lauf-)Taschenfederkernmatratze aus. Diese Informationen können jedoch trotzdem nützlich sein, um festzustellen, ob eine überproportional dicke Polsterauflage eingesetzt wird, was vielmehr ein Hinweis auf einen minderwertigen Kernbereich oder eine stabile Unterlage ist. Im Rahmen der Matratzenwerbung wird oft die Zahl der Liege- oder Wohlfühlzonen hervorgehoben.

Die Zahl der Liegenden als Qualitätsmerkmal ist für den Konsumenten grundlegend schwierig, da die Anordnung der Bereiche vorab festgelegt ist und daher nicht notwendigerweise den Körpermassen der zu schlafenden Personen auf der Bettmatratze entspricht. Auch wenn die Bereiche einzeln abgestimmt wären, würde dies heißen, dass man immer gleich auf der Liege lagern (bleiben) muss, um die verheißene Wirkungsweise der Liegebereiche überhaupt zu erreichen.

Deshalb haben unserer Meinung nach mehr als drei verschiedenen Liegende Zonen keinen wesentlichen Nutzen für den Konsumenten. Besitzen eine Matratze andere Liegende Zonen, so sollten diese durch den Sprungkern und nicht nur durch Schaumstoffzonen in der Polsterauflage bestimmt werden. Zur Erzielung dieses Effekts werden im Kantenbereich des Federkernes elastischere Druckfedern eingesetzt.

In einigen Fällen ist der Federnkern zusätzlich von einem Schaumstoffrahmen mit hoher Dichte umrahmt. Alternativ zum Schaumstoffrahmen gibt es einen Stahlbandrahmen, der den Sprungkern umgibt und von höherer handwerklicher Qualität ist. Dies hat auch den Vorzug, dass weniger Raum beansprucht wird und daher grundsätzlich grössere Federpakete verwendet werden können. Auf Grund des Informationsumfangs haben wir die Eigenschaften des Bezugs und der Verkleidung von Latexmatratzen in einem separaten Text zusammengefasst.

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