Test Schaumstoffmatratzen

Testschaummatratzen

Was die perfekte Babymatratze ausmacht und welche Matratzen in Tests überzeugt haben, erfahren Sie hier. Matratzen von Schlaraffia - Stiftung Warentest Testsieger - Bewertungstest. Früher wurden Schaumstoffmatratzen als einfache Bauteile mit geringer Lebensdauerprognose und mangelnder Ventilation angesehen.

Früher wurden Schaumstoffmatratzen als einfache Bauteile mit geringer Lebensdauerprognose und mangelnder Ventilation angesehen. Diese schlichten Ausführungen aus Polyurethanschaum zählen heute neben den vor allem aus Hartschaum bestehenden Bettmatratzen zu den gängigsten Betten. Kein Wunder: Die aus simplen Schaumstoffblöcken geschnitzten Latexmatratzen sind preiswert, leicht zu transportieren und sehr langlebig.

Sie erwerben mit einer Schaummatratze nicht zwangsläufig einen matratzenartigen Typ, der sich gut an die Körperkontur anpaßt und jeden Schwellentyp in Rücken- und Seitenlage optimal unterstützt. Die ihnen zugeschriebene Haltbarkeit hängt auch von der Materialdichte und -stärke ab, wie es insbesondere bei Kaltschaummatratzen der Fall ist. Schaumstoffmatratzen sind in der Regel unkompliziert in der Konstruktion und bewerben sich nicht mit fünf bis neun verschiedenen Liegen, wie ihre komplizierteren Kolleginnen und Kollegen auf Kaltschaumbasis, die mit Hilfe von Wogen, Pickeln oder Nuten für die Flexibilität von Schulter und Hüfte - die oft als Punktelastie? bezeichne....

Überraschenderweise zeichnen sich Schaumstoffmatratzen in Produkttests durch gute Liegeneigenschaften aus. Selbst ohne Multizonen mit komplexer Materialstruktur weichen selbst kleine Muster dem Druck, vor allem in der unmittelbaren Umgebung - also im Schulter- und Beckenbereich. Der Einsatz von Schaumstoffmatratzen ist prinzipiell für Menschen von Vorteil, die viel Zeit im Schlaf verbracht haben und ihre Bettwäsche mit verstellbaren Lattenrosten verändern wollen.

Schaumstoffmatratzen sind hochflexibel und können auch an sehr unterschiedliche Federungsrahmen angepasst werden. Dagegen sind ein biegsames Bettensystem mit flexiblem Federholzrahmen und eine Schaumstoffmatratze eine geradezu überzeugende Verbindung. Die simplen Schaumstoff-Quader sind weniger gut durchlüftet als z.B. Federkern- oder Kaltschaummatratzen, deren Aufbau durch Bohrlöcher oder Rohrsysteme aufgelockert wird. Wenn Sie eine besonders langlebige Schaumstoffmatratze suchen, sollten Sie eine Hartschaummatratze mit einer Dichte von 40 g oder mehr pro cm3 wählen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen heißgeschäumten Schaumstoffen sind Kaltschaumstoffe weniger anfällig für Trogbildung, so dass ihre Anpassbarkeit an den Organismus und die Gebrauchsqualität nachlässt. Sie werden von uns über neue Prüfungen zu Schaumstoffmatratzen unentgeltlich informiert. Dabei werden neben reinen Polyether-Matratzen auch hochbelastbare Hartschaummatratzen immer häufiger eingesetzt.

Qualitativ hochstehende Bettmatratzen mit einer Dichte von 40 bis 50 kg pro m3 sorgen für einen hohen Liegekomfort. Schaumstoffmatratzen aus Schaumstoff haben im Allgemeinen die positiven Eigenschaften, dass sie sich gut an den Organismus anfühlen und viel Feuchtigkeit aufsaugen. Nachteilig ist, dass sie ihre Spannkraft im Vergleich zu anderen Bettmatratzen deutlich stärker einbüßen und so nach einiger Zeit Vertiefungen ausbilden.

Die einfachen Latexmatratzen sind aus Polyether gefertigt und sehr preiswert. Die Popularität von Hartschaummatratzen nimmt zu, weil sie widerstandsfähiger und langlebiger sind als normale Schaummatratzen. Ein Nachteil ist jedoch, dass sie erst ab 16 bis 18 °C ihre vollständige Spannkraft haben.

Viscoelastische Schaumstoffmatratzen (Tempur-Matratzen) sind letztendlich in der Lage, auf die Wärme des Körpers zu wirken und sich so besser an den jeweiligen Organismus anzupassen. Aber auch diese Qualitätsmatratzen haben ihren Dienst. Schaummatratzen mit mehreren Zonen haben eine höhere Punktlastizität und damit auch einen deutlich besseren Schlafen. Wie gut eine Schaummatratze ist, hängt von der Dichte ab (RG, Kilogrammgewicht pro Kubikmeter).

Mit zunehmendem Anstieg des RG-Wertes ist die Liegefläche umso dehnbarer, aber auch belastbarer und langlebiger. Qualitativ hochstehende Bettwäsche beginnt bei einem RG 50, bei mittleren Bettwäsche ist die untere Grenze RG 44, für die Geschmeidigkeit der Bettwäsche ist jedoch die Kompressionshärte, d.h. die zum Zusammendrücken um ca. 45 Vol. % erforderliche Druckkraft maßgeblich.

Schaumstoffmatratzen sollten mit einem Lattenroste mit elastischen Streifen ausgestattet sein, die auch mit einem einstellbaren Kopf- oder Fussteil ausgestattet sein können.

Mehr zum Thema