Test Matratzen Stiftung Warentest

Testen Sie Matratzen Stiftung Warentest

Könnte es die Matratze sein? Auf niedrige Matratzenhöhe springen ausreichend? Tatsächlich testet die Stiftung Warentest Matratzen selbst, in unabhängigen Prüflabors und mit unabhängigen Prüfern. Die Tests werden dann veröffentlicht. Zweimal im Jahr steht der große Matratzen-Test an.

Matratzen-Test der Stiftung Warentest: Das teuerste Präparat schlägt fehl

Stiftung Warentest hat mehrere Matratzen geprüft. Die schlechtesten Noten von den Produktprüfern erhielt das wertvollste aller Produkte. Knapp 900 EUR kostete die sensationelle 19 von Tempur. Das preisgünstigste Erzeugnis, das Modell Morgedal von Ikea für 149 EUR, kann dagegen die Notiz 2,5 fassen und bekommt damit einen Rang im Mittelfeld. Der Spende Warentest gibt der kostspieligsten Katze im Test nur die Notiz 4,2.

Der Preis für die Siegermatratze beträgt nur 50 EUR mehr. Die Bestnote im Gesamttest: 1,8. Sie wurde bereits in einem vorangegangenen Test getestet. Die Matratzen wurden nicht nur auf ihre Langlebigkeit und die Verarbeitungsqualität getestet. Auch die Art des Schlafes, für den die Matratzen geeignet sind, wurde untersucht.

Auch wenn die Matratzenhersteller oft sagen, dass ihre Matratzen für alle Menschen ungeachtet von Grösse und Körpergewicht verwendbar sind, ist dies meist nicht der fall. Sie sind nicht für die Anforderungen aller Menschen konzipiert. Nur das Gewinnerprodukt ist für die von der Stiftung Warentest geprüften vier Schlafarten wirklich gut durchführbar.

Die Stiftung Warentest: Matratzentest begeistert die meisten Leserschaft - Life

Welche Leserschaft im Internet am meisten Interesse findet und wie ihre Struktur in die Richtung der zukünftigen Entwicklung aussieht, zeigt der Stiftungsrat der Stiftung Warentest. Seit Jahren ist ein Matratzen-Test das beliebteste Gesprächsthema der Stiftung Warentest. "Das ist auch für uns ein Phänomen", sagte Stiftungspräsident Hubertus Primeus in unserer Chefredaktion. Nahezu jeden Tag stehen Matratzen ganz oben auf der Downloadliste", so Príf.

Laut dem Geschäftsbericht der Gesellschaft, der unserer Fachredaktion zur Verfügung steht, hat die Stiftung im Jahr 2016 allein aus dem Online-Verkauf von Matratzen-Tests 247.000 EUR generiert. Mit 115.000 EUR Erlösen folgten Waschmitteltests. Für die Stiftung Warentest spiele das Geschaeft mit kostenpflichtigen Inhalten im Netz eine immer groessere Bedeutung, erklaerte Prime.

"Mit individuellen Downloads und Pauschalen, die der Nutzer für Online-Inhalte reservieren kann, haben wir im Jahr 2016 fast vier Mio. mitgenommen. Das ist ein Plus von fast neun Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreswert. So können Provider das Recht erwerben, für einen befristeten Zeitabschnitt mit dem Güteurteil der Stiftung zu wirben. "Wir haben 2016 631 Lizenzvereinbarungen unterzeichnet, was einem Umsatz von rund vier Mio. EUR und rund sieben Prozentpunkten des Gesamtumsatzes entspricht", sagte Prime.

Dennoch beabsichtigt die Stiftung, in Zukunft von den staatlich finanzierten Mitteln, die sie seit ihrer Errichtung im Jahr 1964 erhielt, abzuweichen. "Die Stiftung soll auf mittlere Sicht vollkommen eigenständig agieren, auch von öffentlichen Zuschüssen. Wir haben im Jahr 2016 zehn Mio. EUR Gründungskapital zugeflossen, und im Jahr 2017 wird das Eigenkapital um weitere 90 Mio. EUR auf 175 Mio. EUR erhöht", sagte Prime.

Zu diesem Zweck wurde die Jahreszuweisung von fünf Mio. pro Jahr auf 3,9 Mio. im Jahr 2017 reduziert und wird in den kommenden Jahren weiter sinken. "Das Stiftungskapital wird investiert, und der Erlös soll die Jahresspenden ausgleichen. Der Zeitpunkt ist auch abhängig von der Marktsituation, ich erwarte fünf bis sechs Jahre", sagt er.

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