Polyurethanschaum Kaltschaum

PU-Schaumstoff Kaltschaumstoff

Die Menschen bevorzugen eine Kaltschaummatratze wegen ihrer Dichte, Druckhärte und Zonen. Hierbei wird übersehen, dass Kaltschaum nichts anderes ist als Polyurethanschaum, der nach einem anderen Verfahren geschäumt wird. Aus Polyurethan wird eine Kaltschaummatratze hergestellt. Je nach Produktionsverfahren bieten Polyurethanschaumstoffe ein sehr breites Anwendungsspektrum. Hartschaum (veredelter Polyurethanschaum) Gel Kaltschaum blau/weiß.

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Die meisten von uns sind am besten in ihren eigenen Betten untergebracht. Knapp 50 pro Jahr besteht der Anteil der pro Jahr verkauften Federn nun aus Kaltschaum. Weil der Austausch von Federkernen aus Hygienegründen oft nicht möglich ist, wird dringend empfohlen, die Matratze im Laden ausgiebig auszuprobieren. Der riesige Schaumstoffblock, aus dem die meisten Latexmatratzen ausgeschnitten werden, härtet nicht immer gleichmässig aus.

Bei einigen Bettmatratzen riecht es nach dem Entpacken unerfreulich, bei anderen auch nach vierwöchiger intensiver Nutzung. Es könnte daran gelegen haben, dass die Federn nicht richtig "zerquetscht" wurden. Aber vor allem treten aber auch solche Abgase aus, die noch aus dem Herstellungsprozess stammen und teilweise unerfreulich sind. In den ersten Tagen und in den ersten paar Tagen und in den ersten Tagen wirkt eine erhöhte Belüftung entgegen.

In diesem Zusammenhang empfiehlt die Südtiroler Kulturstiftung: "Beschwerde über die Bettdecke, wenn der Gestank nach vier Schwangerschaftswochen nicht klar abgeklungen ist.

Der richtige Schaum für jeden Tragekomfort

Polyurethanschaumstoffe werden vielfach für die Möbelindustrie und insbesondere als Sitzkomponenten eingesetzt. So wird zum Beispiel ein Polyurethanschaum in die Armlehnstühle der Familie Pamp gespritzt. Polyätherschaumstoffe sind optimal für qualitativ hochwertiges Polstern geeignet. Allerdings beträgt ihre Rohdichte in der Praxis weniger als 25 kg/m³. Der Schaumstoff mit einer hohen Druckfestigkeit (hochelastisch oder kurz HR) ist sehr flexibel und hat eine sehr gute Festigkeit von 45 kg/m³.

Anpassbarkeit, Bequemlichkeit, Dichte und Haltbarkeit sind seine Hauptmerkmale. Hinzu kommen HD-Schäume mit 55 kg/m³, die aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden. Beispiel: Der Sitz der Stühle Softs und Soda besteht aus zwei Arten von Schaumstoff und gewährleistet einen unvergleichbaren Sitz. Schaumstoff mit unterschiedlichen Dichten auf dem Markt: 18 kg/m³, 24 kg/m³, 28 kg/m³, 35 kg/m³, 40 kg/m³, 50 kg/m³ und andere.

Dies ist ein wichtiger Aspekt, wenn man bedenkt, dass die Schaumstoffdichte den Tragekomfort steigert. Das steigert den Tragekomfort und die Haltbarkeit und stellt sicher, dass Ihre Möbel in der richtigen Position sind.

Bestandteile

Allerdings eröffnet die PUR-Chemie eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten für "Polyurethane", d.h. die Urethan-Gruppe spielt im Molekül oft nur eine geringe Rolle. Daher ist PUR nie ein "reiner Kunststoff", sondern immer ein chemisch und strukturell mischpolymer. Darüber hinaus erfordert die Fertigung von PUR-Teilen oder Halbfabrikaten nicht zunächst das veredelte Polymere, sondern ist meist unmittelbar mit der Synthetisierung der Polyurethane verbunden.

Sie enthalten daher als so genanntes Schäumsystem immer mehrere Rohmaterialien oder Rohstoffmischungen, auch einfach als Bestandteile bezeichet (Abb. 1). Wichtig sind: das Polyole und das Polysocyanat, in der Anwendung auch als Bestandteile mit den Bezeichnungen für die Bestandteile des Polyols und des Polyisocyanats bekannt. Die bedeutendsten sind: das Polyole und das Polysan. In den meisten Fällen werden die PUR-Schaumstoffe in einem Schritt, dem einstufigen/einmaligen Verfahren, aus diesen beiden Bestandteilen auf chemischem Wege aufbereitet.

Aber es gibt auch zweistufige Verfahren/Präpolymerverfahren, bei denen zunächst ein "Polyisocyanat-Präpolymer" (NCO-Präpolymer) aus Polyester und ein überschüssiger Polyisocyanatanteil oder ein "Polyol-Präpolymer" (OH-Präpolymer) aus Polyester und einem überschüssigen Polyolanteil erzeugt wird. Im Schritt zwei wird das PUR durch Umsetzung des Präpolymers mit dem verbleibenden Gehalt an Polyolen oder Polyisocyanaten erhalten.

Es enthält ein Präpolymer mit terminalen Isozyanatgruppen, Aktivierern und Treibmitteln. Deren Aushärtung ( "Vernetzung") geschieht durch die Wirkung von Feuchte (Luftfeuchtigkeit), die mit den Isozyanatgruppen einwirkt. Polyester-Polyole haben aufgrund ihrer Esterbindung eine wesentlich niedrigere Hydrolysebeständigkeit und sind in der Regel hochviskos, was jedoch im fertiggestellten Polyurethan zu einer Festigkeitssteigerung und einer verminderten Lichtempfindlichkeit führt.

In der Regel reagiert das Polyamin noch stärker als das Polyoll und ist damit neben dem Polyoll einer der bedeutendsten Reaktionspartner von Isocyanaten. Hauptrepräsentanten sind "TDI" und "MDI". Additive, die dem Polyolefin vom Rohmaterialhersteller bereits zur Erleichterung der Weiterverarbeitung zugesetzt werden können, sind vor allem Blähmittel, Aktivierer, Weichmacher, Emulgatoren zur Schaumstabilisierung und dergleichen.

Anstelle von FCKW/Fluorchloralkanen (Frigene) werden als Treibgas Substitute (z.B. Kohlenwasserstoffe) und in der Regel Trinkwasser, das mit der Isocyanatgruppe unter Bildung von CO2-Gas reagieren, eingesetzt. Aktivierer steigern die Rate der Schaumbildung; dazu werden oft tert. Aminosäuren wie Triethylamin, (CH3--CH2--)3N oder anorganische Zinkverbindungen wie z. B. Diktat und Zinn II-Diktat eingesetzt. Aufgrund dieser Konstruktion weisen die Spritzteile eine erhöhte Festigkeit auf und werden daher auch als "Strukturschäume" bezeichne.

Dies geschieht durch Schäumen in verschlossenen Formen (und niedrigem Innendruck von ca. 0,3 bis 6 bar), die entweder erwärmt ("Heißschäume") oder nicht erwärmt ("Kaltschäume") werden.

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