Polstermöbel mit Federkern

Gepolsterte Möbel mit Federkern

Hier stellen die Polster, deren unterste Schicht aus Federkern besteht, den größten Teil des angebotenen Polstermöbels aus Sperrholzplatten dar. Auch der Federkern ist in vielen Varianten langlebig. Springt zum Federkern oder Schaumkern: Was ist das Richtige für deine Couch?

Klassische Federkerne

Damit Polstermöbel (vor allem Sitzmöbel und Liegestühle, aber auch Matratzen) komfortabel sind, dürfen die Menschen auf der einen Seite nicht zu stark eindringen, auf der anderen Seite aber nicht zu fest sein. Dazu wird ein mehrschichtiger Strukturaufbau verwendet: eine Soft-Oberlage, eine flexible Mittelschicht (Federkern) und ein starker Lattenrost. Die Polsterung wird jedoch nicht als unbequem schwer wahrgenommen.

Das Federkern ist die klassische Entscheidung und war lange Zeit das erste. Die Funktion aller Federpakete wird durch eine große Anzahl von Einzelspiralfedern erreicht, die nach dem Druck wieder in ihre ursprüngliche Form übergehen. Zur Erzielung einer gleichmäßigen Gewichtsverteilung, die bei Belastung nachlässt, aber auch dafür sorgt, dass das Kissen bei Nichtbeanspruchung in seine ursprüngliche Form zurückgeht, wird ein Verbundwerkstoff aus vielen Einzelfedern verwendet.

Dabei sind die oft aus Edelstahl gefertigten Federungen in einem Raster angeordnet, das der Gestalt des Kissens nachgebildet ist. Abhängig von der Gewichtung und Gewichtverteilung werden einige Feder mehr und andere weniger belastet. Aufgrund der verhältnismäßig großen Kavitäten innerhalb und zwischen den Federungen sind die Federkernkissen gut durchlüftet und behalten keine Flüssigkeit. Dies ist bei Sofaen meist von untergeordneter Bedeutung, aber bei Federkernen verhindert diese Art der Federung Schimmelbildung besser als die von Kaltschaum.

Weil die Feder aus dem Werkstoff Stahl ist, haben sie ein verhältnismäßig großes Eigengewicht - je nach Ausführung und Werkstoff kann dieses weiter zunehmen. Der Federkern ist im Wesentlichen in fünf verschiedene Ausführungen unterteilt: Die klassischen Federkerne bestehen aus zylindrischen Kegelfedern, die durch spiralförmige Verbindungen untereinander in Verbindung stehen. In der Vergangenheit wurden die Feder von Menschenhand gewendet, aber aufgrund der weiterentwickelten anderen Variationen ist der herkömmliche Federkern heute fast nicht mehr in Gebrauch.

Bei den taillierten Federungen (d.h. sie sind in Sanduhrform ausgeführt) ist der Abstand voneinander verhältnismäßig groß und sie liegen im rechten Winkel zur Karosserie. Endlose Federkerne sind unmittelbar angeschlossene Drähte. Es werden linke und rechte Druckfedern verwendet, die kein separates Raster wie beim Bonnel-System benötigen. Weil sich die Position der Umgebungsfedern beim Zusammendrücken einer Sprungfeder ändert, unterstützen sie nicht nur im rechten Winkel, die sich auch besser an die Körperform anpassen - das macht das Saunasitzen bequemer.

Pocket-Federkerne sind eine unmittelbare Weiterführung des klassischen Federkernes. Die Bonnel- und Endlosversionen verwenden gerade Druckfedern, während die Tellerfederkerne zylindrische Druckfedern verwenden. Der Name kommt von den kleinen Fächern, in denen jede einzelnen Daunen so eingewickelt sind, dass sie sich ohne lästige Quietschgeräusche gegeneinander scheuern können. Unterart ist der Lauftaschenfederkern, mit dem die Gefieder gegen Ende eine deutliche Belebung aufzeigen.

Der Kasten ist eine Lattenrost, der eine steife Scheibe dämpft, an der der eigentliche Federkern angebracht ist. Dadurch kann eine der oben genannten Variationen miteinander verbunden werden und es wird ein noch feineres Gleichgewicht zwischen Auflagefunktion und Konturverstellung erreicht, da die beiden Funktionen von unterschiedlich hergestellten Federtypen ausführt werden. Der Federkern sollte nicht in direktem Berührung mit der Polsteroberfläche stehen, daher werden sie von der Hülle umgeben, um mehr Geschmeidigkeit zu erreichen.

Dies war bei sehr ausgedienten Sofa-Modellen jedoch noch nicht serienmäßig, so dass man oft eine stabile und unmittelbare Aufhängung spüren kann. Ausschlaggebend für die Güte und Langlebigkeit aller Federnwerke sind die Federn: Wie viele Wicklungen gibt es pro Federelement, aus welchem Werkstoff und mit welcher Festigkeit wurden die Wicklungen hergestellt?

Man nennt die Windungszahl die Windungszahl, wenn die Quelle sieben Windungen hat, sprechen wir von einem siebengängigen Federkern. Darüber hinaus ist natürlich die Zahl der verwendeten Druckfedern ausschlaggebend, hier wird in der Regel die Zahl der Druckfedern pro qm angegeben. Mit vielen Quellen ist auch der Verschleiss der einzelnen Quellen erträglich, da deren Abwesenheit von den Nachbarinnen absorbiert wird.

Sämtliche Federkern-Varianten sind in der Praxis in der Praxis dauerhaft elastisch, d.h. sie verliert ihre Spannkraft nicht mit der Zeit, "Durchsitzen" ist rar und wirkt sich meist nur auf die Umhüllung und nicht auf den Federkern aus. Selbst nach langem Hinsetzen oder Hinlegen auf dem Sofabett ist keine unerfreuliche Hitze von der Polsterung zu spürt. Dies ist jedoch für die Polsterung von untergeordneter Bedeutung, da diese Festigkeit vor allem die Matratze beeinfluss.

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