Online Matratzen test

Test von Online-Matratzen

Sie können Lidl-Matratzen nicht nur vor Ort in den Geschäften, sondern auch im Internet kaufen. Sollte ich eine Matratze besser im Laden oder online kaufen? Die Klägerin wollte nach ein paar Tagen eine Matratze zurückgeben. ¿Wie bekomme ich die richtige Matratze online? Weshalb testet man?

Seit dem von der Südtiroler Kulturstiftung ins Leben gerufenen Test der sogenannten Startup-Matratzen und unserer diesbezüglichen Stellungnahme sind nun mehrere Monaten verstrichen. Das Werbeversprechen "eine einzige Liegefläche, die es jedem erlaubt, sich optimal hinzulegen" wurde aufgehoben. Doch der Aufschwung dieser Matratzen geht weiter - ein Anlass für uns, diese Problematik näher zu betrachten und selbst zu untersuchen.

In diesem Artikel finden Sie Informationen über unsere umfangreichen Tests dieser One-Fit-All-Modelle und unsere Meinungen über diese "Wundermatratzen". Kennenlernen Sie unser neuartiges Schlafsystem "youSleep", das Ihnen optimal abgestimmte Matratzen erlaubt - ganz ohne aufwändige Entscheidungen. Jetzt auch im Fernseher vertreten, werben immer mehr Hersteller für die perfekte, unkomplizierte und für jeden Menschen universelle Bettwäsche, so dass keine aufwändige Wahl und Anprobe erforderlich ist.

Das ist auch das vielversprechende an diesen Matratzen: In den vergangenen Jahren verzeichnete der Bereich dieser Matratzen wieder Wachstum, so dass mittlerweile etliche Anbietern auf dem Absatzmarkt umhertollen. Ihre Erzeugnisse sind auf den ersten Blick kaum noch von einander zu trennen. Es wurden viele Schwachstellen der Matratzen aufgedeckt.

Schließlich stellte die Südtiroler Kulturstiftung fest, dass nicht alle Lieferanten in der Matratzenproduktion so gut sind wie in der eigenen Vermarktung. Weil wir seit Jahren selbst Matratzen über das Netz verkaufen und unsere Kundinnen und Kunden in unserem eigenen Ausstellungsraum umfassend betreuen, wissen wir, wie notwendig es ist, den Schlafbereich optimal an die jeweiligen persönlichen Anforderungen des Einzelnen abzustimmen.

Deshalb haben wir jeden Tag mit Menschen zu tun, die eine für sie geeignete Isomatte aussuchen. Aufgrund dieses Erfahrungsreichtums sind wir in der Regel in der glücklichen Situation, die geprüften Matratzen fachgerecht zu bewerten. Dabei wissen wir, welches Know-how erforderlich ist, um jemandem eine optimal sitzende Bettmatratze anzubieten. Wir legten diese auf die vier Matratzen und ließen das entsprechende Liegegefühl ausschließlich objektiv nachvollziehen.

Was für Matratzen werden von uns getestet? Nach der Entscheidung für die zu prüfenden Matratzen erfolgte die Anweisung. Weil alle Start-up-Matratzenhersteller reiner Online-Händler sind, findet der Kauf der Matratze unmittelbar über die entsprechende Webseite des jeweiligen Produzenten statt. Der moderne Online-Shop ist alle sehr einfach zu handhaben, nur die Größe der Liegefläche muss gewählt werden. Weil alle vier Fabrikanten behaupten, dass ihre Matratzen aufgrund des großen Kerns und der hervorragenden Liegenschaften auch ohne Lattenroste auskommen, haben wir uns dazu entschied, die Matratzen unmittelbar auf den Fußboden zu legen und dort zu erproben.

In einer grösseren Anzahl von möglichen Probanden haben wir sechs Menschen ausgesucht, die sich in Größe, Gewicht und persönlichen Bedürfnissen an ihre Matratzen sehr unterschiedlich verhalten. Alle Teilnehmer unserer Untersuchung sind Seitengitter. Andererseits wissen wir, wie beweglich eine Bettmatratze für Seitengitter sein muss. Es muss in der Regel möglich sein, den Schulter- und Beckenbereich weit genug einzusinken.

Aber wie kann das möglich sein, wenn die Bettmatratze für alle Schlafstellungen gleich gut geeignet sein soll? Weil wir vor allem die Tauglichkeit der Matratzen für den Seitenschwellenbereich prüfen, haben wir den Testpersonen auch für diese Schlafstellung zwei Polster zur Verfuegung gestellt, mit denen sie ihren Sitzkomfort beeintraechtigen können. Bei den von uns ausgesuchten Menschen unterscheiden sich die Schlafgewohnheiten und Körpereigenschaften.

Alle Testpersonen haben ein spezifisches Eigengewicht, das den Vorgaben der geprüften Matratzen entspricht - nur unser Testperson Sven ist für eine Latexmatratze zu groß. Unseren Testpersonen haben wir aus datenschutzrechtlichen Gründen Fiktivnamen genannt, aber die Details zu Grösse und Gewichten stimmen genau mit der Wirklichkeit überein: Jetzt haben wir die Testpersonen auf die jeweiligen Betreuungsmodelle festlegen und den gebotenen Liegekomfort persönlich beurteilen können.

Gleichzeitig untersuchten unsere Schlaf-Experten die Position des Menschen - insbesondere der Wirbelsäulen - und bewerteten, wie die einzelnen Körperregionen unterstützt werden (Taillen- und Lendenwirbel) und wie sie eindringen können (Schulter- und Hüftbereich). Idealerweise können Schulter und Hüften weit genug in das Gewebe eindringen, um die Wirbelsäulen gerade zu halten.

Hier ist eine gelungene Kombination aus sinkendem Verhalten (Schulter und Hüfte) und stützender Wirkung in der Taillen- und Lendenwirbelsäule zu seh. In den gezeichneten Kurven (grün) wird die richtige Position der verschiedenen Körperregionen dargestellt. Sie ist als einer der ersten Lieferanten von Startmatratzen auf dem Weltmarkt maßgeblich für den großen Rummel um dieses One-Fits-all-Konzept zuständig und sollte daher in unserem Test nicht fehlen. Dieses Konzept wurde von der Firma Casper entwickelt.

Dank ihres verhältnismäßig schlanken Körpers mit weniger markanten Schulterpartie ist es für Anna im Prinzip verhältnismäßig einfach, eine gerade Position ihrer Rückenpartie zu erreichen. Allerdings kann die Liegefläche nicht gut auf das niedrige Gewicht des Körpers ansprechen, so dass Schulter und Hüfte nicht weit genug in die Fläche sinken und die Rückenlehne in einer geringfügigen Fehlposition auf der Casper Liegefläche ist.

Mit Peter wird das Problem noch deutlicher: Obwohl die Raspelmatratze selbst vergleichsweise griffweich ist, sind die Schulter- und Beckenzonen für Menschen, die in der seitlichen Position übernachten, nicht ausreichend durchlässig. Durch ein gutes Kopfkissen ist man zumindest in der Situation, die Rückenmuskulatur im Nackenbereich zu heben. Ein Matratzenmodell mit normaler Zoneneinteilung kann seine breiteren Schulterschichten nicht richtig einziehen und somit nicht einziehen der Matratzen.

Aber auch hier werden Mängel in der Anpassbarkeit im Schulter- und Beckenbereich der Liegematratze erkannt. Die Casper kommt mit Thomas' hohem Rumpfgewicht aus. Sven' Schwere übertrifft die Einsatzmöglichkeiten der Matratze: Er liegt in der Mitte des Körpers, weil er zu weit in das Gewebe eintaucht. Nach Angaben des Herstellers ist diese mittelharte Bettmatratze für Menschen von 40 kg bis 130 kg geeignet.

Obwohl es einen hohen Liegenkomfort für Rücken- und Bauchschwellen aufweist, war es in unserem Test als Basis für Seitenschwellen nicht ganz überzeugend. Durch den hohen Schaumstoffkern (Latex/Ico und Kaltschaum) wird ein mittelhartes weiches Schlaggefühl erreicht und die Liegefläche für Menschen mit einem schmalem Körper optimal gestaltet. Seitengleiter mit einem breiten Schulter- oder Beckenbereich mit der Raspelmatratze sind jedoch schlecht ratsam, da das beworbene One-Fit-All-Prinzip es diesen Menschen nicht ermöglichen kann, sich ergonomisch korrekt zu bewegen.

Der im Jahr 2015 als Start-up gegründete Produzent Emma Matratzen ist einer der großen Lieferanten auf dem in Deutschland. Emma Matratzen werden neben dem reinem Online-Auftritt nun auch außerhalb des Internet verkauft. Deine Schulter liegt weit genug in der Liegefläche und zusammen mit einem Kopfkissen ist dein oberer Körper gut gelagert. Einzig die Hüftgelenke müssten weiter eindringen, hier ist trotz der nachgebenden Fläche eine geringe Fehlausrichtung ersichtlich.

Trotz der sehr weiche Unterlage können Peters Schulter und Hüfte nicht weit genug in die Tiefe sinken. Auch sein vorstehender Schulterabschnitt kann nicht weit genug in die Fläche eindringen. Dies führt zu einer Fehlpositionierung der Halswirbelsäule, die auch mit einem geeigneten Polster nicht korrigiert werden kann. Die Schulterzone kann entsprechend einsenken, nur das Beckensystem wird zu weit nach oben geschoben.

Die Softmatratze ist für ihn verhältnismäßig gut durchdacht. Bei Thomas kann die Hammermatratze auch für einen verhältnismäßig guten Körperbau sorgen. Die Seitenschläferin Thomas kann mit einem Stützkissen gut auf der Bettdecke aufschlagen. Bei den stärksten unserer Testgeräte ist die Bettmatratze einfach zu zart. Die Emmamatratze ist für Sven sehr unangenehm, weil er zu tief in die Tiefe sinkt.

Sie kann auch als komfortable Schlafmatte für Schläferinnen und Schläfer verwendet werden, deren Körperkontur der Regel entspricht. Fallen sie jedoch aus diesem Gitter, sei es durch weite Schulter oder hervorstehende Hüfte, stösst das Model an seine individuellen Anpassungsmöglichkeiten. Die von uns getestete Katze ist ein überholtes 90×200 cm großes Model, das in England hergestellt wurde.

Allerdings ist das Gefühl des Liegens gleich geblieben - entsprechend hat unser Test einen hohen Aussagewert. Sie profitiert von der weichen Oberflächenbeschaffenheit der Liege. Schulter und Hüften können weit genug in die Fläche sinken und auch die Höhlen (Taille und Lendenwirbelsäule) werden vergleichsweise gut gestützt. Dies führt zu einer vergleichsweise guten Wirbelsäulenunterstützung für unseren Testpatienten.

Mit der Matratze Eve hat Peter das gleiche Probleme wie mit jedem anderen der geprüften Modelle: Bei Maik ist die Fehlposition der Halswirbelsäule noch extremer: Hüfte und Schulter müssen etwas weiter in den Schaumstoff eindringen, um eine richtig positionierte Halswirbelsäule zu haben. Thomas kann als verhältnismäßig schwerer Mensch sehr schlecht auf der Matratze von Eve aufliegen.

Für Sergeant ist die Bettdecke viel zu glatt. Der Junge ist völlig erschöpft und sein Hüfte ist seitwärts gedreht. Von allen von uns geprüften Anlaufmatratzen verfügt die Abendmatratze über die weichste Auflagefläche, ist aber nach Angaben des Herstellers dennoch für Menschen bis zu einem Gewicht von 130 kg gut durchdacht. Bei sehr schweren Menschen (auch innerhalb des spezifizierten Gewichts) ist das Model nur bedingt einsetzbar, da die Körperunterstützung nicht ausreichend ist, um eine richtige Positionierung der Halswirbelsäule zu garantieren.

Eng gestellte Menschen können auf der Bettmatratze gut schlafen. Bei einer angezeigten Traglast von 50 kg bis 110 kg ist es das niedrigste Gewicht der vier von uns geprüften Schlafpolster. Der Bruno ist mit der härtesten OberflÃ?che der geprüften Matratzen ausgestattet. Die Decke ist sehr eng und Annas Schulter und Bauch können nicht weit genug in die Bettdecke sinken.

Der Halt der Taillen- und Lendenwirbelsäule ist aufgrund der vergleichsweise festen Auflage vergleichsweise gut. Der Testperson zufolge war die im Test verwendete Brustmatratze viel zu stark für ihre Anforderungen. Durch die Stärke des Kernes in Verbindung mit dem festen Latexbezug wird sichergestellt, dass Peters Schulter und Hüften nicht fast weit genug in das Gewebe eindringen können.

Für ihn als Beistellschwelle ist die pünktliche Einstellung nicht ersichtlich. Das geringe Gewicht ist nicht ausreichend, um weit genug in den Schaumstoffkern der Katze zu versinken. Nach eigenen Angaben beunruhigt ihn der starre Latexbezug sehr. Bei unserem Proband Jürgen versinken auch weder Schulter noch Hüfte weit genug.

Der vergleichsweise schlanke Aufbau fördert jedoch eine optimale Positionierung der Wirbelsäulen, aber ohne Polster ist ein erholsames Schlafen auf dieser Fläche nicht möglich. Auch wenn Thomas Höfte weit in die OberflÃ?che der Bruno-Matratze eindringt, reicht die AnpassungsfÃ?higkeit des Models im Schultern-Bereich fÃ?r eine richtige Positionierung nicht aus. Auch wenn die Bruno-Matratze die strapazierfähigste der geprüften Matratzen ist, ist sie doch etwas zu zart für Sven's Körpers.

Sie hat jedoch eine vergleichsweise gute stützende Wirkung, obwohl ihr Eigengewicht höher ist als die Herstellerempfehlung. Darunter litt jedoch die pünktliche Anpassbarkeit, was sich vor allem bei Seitenschwellern auffällig macht. Die Bruno ist trotz des vergleichsweise härteren Kernes, wie die anderen geprüften Matratzen, nur für kleine und leichtere Menschen geeignet.

Auch wenn die Lieferanten verschieden sind, so sind die Schwachstellen der individuellen Startmatratzen gleich geblieben: Sie sind nicht für Menschen mit überdurchschnittlicher Größe und Gewicht oder für Menschen geeignet, deren Konstitution von der Regel abweicht. Diese Matratzen sind nicht für Menschen mit überdurchschnittlicher Größe und Gewicht geeignet. Daraus ergibt sich, dass der "One-fits-all"-Ansatz, d.h. eine Bettmatratze für alle, seinem eigenen Ansprüchen nicht nachkommen kann.

Die Erfolgsgeschichte des One-Fit-All-Ansatzes erklärt sich daraus, dass der oft zeitaufwändige und langwierige Prozess des Kaufs von Matratzen für den Verbraucher auf eine einfache Online-Bestellung ohne Vorselektion beschränkt ist. Einfache Anworten sind gängige Lösungsansätze und die Vielfalt der Matratzenkerne, Bezüge und Gerätevarianten ist oft unübersichtlich und für Laie kaum zu begreif.

Aufgrund unserer jahrelangen Erfahrungen im Matratzenbereich sind wir der Ansicht, dass kein universell einsetzbares Standardprodukt eine individuelle Anpassung der Katze ausgleichen kann. Die individuellen Anforderungen sind zu vielfältig und speziell und müssen bei der Wahl der richtigen Massagematratze berücksichtigt werden. In Zusammenarbeit mit dem renommierten Matratzenhersteller walter brown hat das sleep system youSleep entwickelt, das jedem Menschen ein individuelles, auf ihn zugeschnittenes Schlafdokument bereitstellen kann.

Hier bietet unsere "youSleep"-Matratze die nötige Anpassungsfähigkeit: Mehrlagige Kernstrukturen aus Stütz- und Liegelagen aus Hartschaum, Ergonomiezonen und eine große Anzahl hautfreundlicher Hüllen ermöglichen ein umfassendes Sortiment an Bauteilen, die einzeln wählbar sind und zu einer optimal abgestimmten Polstermatratze harmonieren. Ihr persönlicher Bedarf an einer Katze und berechnet die für Sie optimale Katze.

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