Naturkautschuk Allergie

Allergie gegen Naturkautschuk

Gummi ist Naturkautschuk, d.h. Gummi. Zu Allergien gegen Naturkautschuk und Textilien. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der allergischen Reaktionen auf Naturkautschuk deutlich gestiegen.

Der Latex ist Naturkautschuk, ein Produkt, das hauptsächlich aus Kautschukbaum, Hevea brasiliensis . Wird in den ersten Jahren auf Latex verzichtet, kann die Häufigkeit allergischer Reaktionen vom Typ I und IV im späteren Leben deutlich reduziert werden.

Latex-Allergie

Latexprodukte sind der Milchsaft des Gummibaums (Hevea brasiliensis), auch bekannt als der in Deutschland. Es wird nach wenigen Schritten der Verarbeitung zu einem der Grundmaterialien der industriellen Fertigung - Kautschuk. In Brasilien wird seit dem fünfzehnten Jh. natürlicher Kautschuk ernten. Der Milchsaft löst zwei verschiedene Typen von Allergie aus: Wenn die Proteine im Natursaft die ursächliche Substanz sind, entwickelt sich eine Allergie vom unmittelbaren Typ.

Dies bedeutet, dass sich die Beteiligten durch den Anfangskontakt auf das Allergiepotenzial einlassen. Im Falle eines weiteren Kontaktes tritt die allgische Schutzreaktion innerhalb von wenigen Jahren ein. Löst ein Zusatzstoff, der dem natürlichen Latex während der Herstellung zugesetzt wird, eine Allergie aus, kommt es zu einer späten Typ-Allergie. Veränderungen im Herstellungsverfahren haben dazu geführt, dass heute weniger häufig späte Hautreaktionen auftreten.

Zugleich nahm die Anzahl der durch Latexprodukte verursachten Erkrankungen der Nieren zu. Naturlatexallergie wurde nach der Stauballergie die zweithäufigste Grundursache für berufliches Aspirin. Darüber hinaus sind die deutschen Unternehmer seit Ende 1997 dazu angehalten, Naturlatexhandschuhe durch antiallergische oder latenzfreie Erzeugnisse zu ersetzen (in der EU und den USA besteht nur die Pflicht, auf die Gefährdung durch allergische Erkrankungen klar hinzuweisen).

Dadurch ist ein wesentlicher Einflussfaktor auf die Entwicklung von Allergien reduziert worden - jedenfalls für die Ärzteschaft. Es sind keine Eiweiße enthalten, was das Allergieproblem nahezu ausschließt - bis auf die seltenen Hautschäden. Dennoch nimmt die Naturkautschukproduktion gleichzeitig weiter zu. Synthetischer Kautschuk hat im Gegensatz zum natürlichen Produkt Schwierigkeiten mit seiner Eigenschaft, seiner Langlebigkeit und den eingesetzten chemischen Mitteln.

Rund 40.000 Konsumgüter mit natürlichem Latex können bei sensiblen Menschen Allergien hervorrufen. Bei einer schnellen Verarbeitung des Rohmaterials verbleiben mehr potenziell allergieauslösende Proteinrückstände als bei älteren und stärker gewaschenen Materialien. Bei der unmittelbaren Art (Typ 1) gelangt das Allergieauslöser vor allem über die Atmung.

Ein wichtiger Hinweis ist, dass diese Beschwerden sofort nach Kontaktaufnahme mit einem Latex enthaltenden Objekt auftauchen. Bei der späten Variante (Typ 4) gelangt das Allergieauslöser in erster Linie über die hautnahe Versorgung des Immunsystems. In der Regel mehr als zwölf Std. nach der Einnahme des Allergens verzögern sich die Erkrankung. Tritt die Schale dann weiter in regelmäßigen Abständen mit dem Allergiepotenzial in Verbindung, wird das Neurodermitis zu einem chronischen.

Auch die Ursachen für eine Allergie auf ein oder mehrere Nahrungsmittel oder Anlagen können eine Latexproblem sein. Das Risiko von Querreaktionen ist bei einer Allergie gegen Latex besonders hoch. Natürlicher Latex hat eine Proteinstruktur, die der einer Vielzahl von Lebensmitteln ähnelt. Deshalb können Menschen, die sich bereits für Latexallergene empfindlich gemacht haben, beim Verzehr schlagartig Allergiesymptome bekommen.

Das Verfahren funktioniert auch umgekehrt: Menschen, die bereits gegen eines oder mehrere dieser Lebensmittel sind, können auch eine Latexproblematik auslösen. Bei der Herstellung von Elastikgummi aus Naturgummi besteht die Möglichkeit, dass Latextyp zum Auslösen einer Kontaktallergie wird. Der Gummiband ist aus Naturkautschuk gefertigt. Sie mussten von den Herstellern durch weniger effektive, aber auch weniger allergene Stoffe ersetzt werden.

Dies hat zu einer deutlichen Reduzierung der Spättyp-Kontaktallergien geführt. Proteinkomponenten aus natürlichem Latex können über die Atmungsorgane und die Schleimhaut das körpereigene System anregen. Bei der ersten Berührung wird das Abwehrsystem empfindlich. Bei weiterem Hautkontakt "erkennen" die empfindlichen IGE-Antikörper das Latexprodukt und können die Abwehrkräfte ansteuern. Bisher wurden 15 Naturlatexallergene nachgewiesen.

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