Matratzen Startup

Inbetriebnahme von Matratzen

Sind die Starts der Matratze jetzt vorbei? Snooze Project scheint auf den ersten Blick eines der vielen neuen Matratzenstart-ups zu sein, aber bei näherer Betrachtung ist es irgendwie anders. Der Journalist bei @tagesspiegel for Tech, Start-ups, Digital Economy vor @wiwo und Mitbegründer von @wiwo_gruender. ist nun offiziell das am schnellsten wachsende Start-up in Europa. Die Berliner Start-up-Firma muun ist inzwischen insolvent.

Muun Gründer müssen zurücktreten.

Das junge in Berlin ansässige Unternehmen Müun stieß ebenfalls in das revolutionäre Matratzengeschäft vor. Mittlerweile hat Müun beim Landgericht Charlottenburg die provisorische Zahlungsunfähigkeit beantragt, meldet das Online-Portal deutsche-Startups.de. Begründung für das Ende: Ein Strategiepartner war nach mehreren Monaten der Verhandlung herausgesprungen. Nach Angaben des Mitbegründers Vincent Brass würden unter der Leitung eines Konkursverwalters Gesprächstermine mit anderen Anlegern stattfinden.

"â??Wir sind sicher, dass wir ein positives Resultat erzielen werden, um den nachhaltigen Fortbestand des Konzerns zu sichernâ??, sagte Brass zu deutsche-startups.de. Bereits früher hatte sich der englische Matratzenlieferant Eve aus dem dt. Marktsegment zurück gezogen.

Von den Träumen: Matratzenstartabend steht kurz davor, Deutschland zu verlassen.

Sie sind vor einigen Jahren wie Gras aufgetaucht: Matratzen-Start-ups mit schönen Marken wie Emma, Casper, Bruno und Eve - Start-ups, die mit erschwinglichen Tarifen und enormem Schlafen locken. Auf seiner Website kündigt das englische Untenehmen an: "Es ist uns peinlich, aber wir akzeptieren keine Aufträge für Deutschland mehr".

Rund drei Jahre nach der Unternehmensgründung ist damit der Wunschtraum vom großen Erfolgserlebnis zu Ende gegangen - jedenfalls für die Mehrheit der europaweit tätigen Unternehmen. Ein Report vom Juni 2018 enthüllt die Ursachen für die aktuelle Rücknahme. Der aktuelle Umsatz liegt weit unter den Prognosen des Start-ups.

Das Ausscheiden des Mitbegründers und CEO Jas Bagniewski und die Amtsübernahme durch Abid Ismail und seine Missachtung des europaeischen Markts haben das Untenehmen auch zur Jahresmitte ins Wanken gebracht. Trotz aller Probleme hat sich das Unter-nehmen nun entschlossen, sich auf Wachstumsmärkte zu konzentrieren. Anstelle der bisherigen 15 Staaten werden künftig neben Großbritannien nur noch Irland, Frankreich, Belgien, Luxemburg und die USA versorgt. eve konnte bisher rund 22 Mio. £ an Investitionen sammeln.

An der Inbetriebnahme der Matratze waren unter anderem DN Capital und der Fernsehsender Channel 4 beteiligt. Für die Südtiroler Firma beurteilte die Universität Hamburg die Ergebnisse als "eve ist eine der von der Südtiroler Universität geprüften Matratzen der letzten Jahre". Bei ihrem Börsegang im Juni 2017 wollte sich das jugendliche Untenehmen hervorheben. Sogar im Monat Januar 2017 wurde mit 130,50 Kilogramm ein neuer Höchststand erreicht.

Allerdings dauerte die euphorische Stimmung nur kurz an und der Aktienkurs fiel stetig und lag nach Angaben aktueller Meldungen bei 21 Pfund. Dieser Wert lag bei 21pfund Sterling.

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