Matratze gegen Wundliegen

Die Matratze gegen Wundliegen

Lange Zeit galten medizinische Matratzen und Wundliegen als die einzigen Maßnahmen gegen Wundliegen. Das ist die Anti-Dekubitus-Matratze zur Prophylaxe von Dekubitus. Zur Vorbeugung gegen Dekubitus dient die Anti-Dekubitus-Matratze mit der kubischen Schnittfläche.

Der Dekubitus entwickelt sich in der Tiefenwirkung.

Dadurch sind sie empfindlich gegen Druckstellen, in der Fachsprache Decubitus oder Zünglein. Zu einem bestimmten Zeitpunkt werden die Oberhaut und das darunter liegende Hautgewebe schlecht mit Blut und Luftsauerstoff durchflutet und die Stelle wird geschädigt. Bei etwa einem Dritteln der vom MDK zu Hause besuchten Pflegefälle bestand ein erhöhtes Dekubitusrisiko. Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist ein Druckschmerz in der Regel keine Schädigung der Hautstelle, sondern des darunter befindlichen Weichteilgewebes.

"â??Ein DekubitusgeschwÃ?r entwickelt sich in die Tiefeâ??, sagt Gonda Bauernfeind, Betreuungsleiterin und Krebstherapeutin in WindsÃ?ck. Die Tiefenschäden können bereits deutlich vorgezogen werden, bis sich die für den Decubitus typische Rötung auf der Schale zeigt. Ab wann kommt es zum Entkubitus? "Dort kommt es oft zu einer Dekubitusbildung, der Bein ist nahe an der Hautoberfläche", sagt Lahmann.

Dazu tragen der Hautzustand, dessen Elastizität mit zunehmendem Lebensalter abnimmt, und die Stärke des subkutanen Fettgewebes, das beispielsweise durch Unterernährung abnimmt, bei. Das ist die bedeutendste Vorsichtsmaßnahme: "Jede Aktion ist gut für dich", sagt Lahmann. Pflegen Sie ausgetrocknete Hautstellen mit feuchtigkeitsspendenden, wieder fettenden Bädern. Generell ist jedoch die Hautpflege für die Prävention von untergeordneter Bedeutung, da sich der Wunddruck in der Regel tiefgründig entwickelt.

Bei Bedarf können sich Verwandte an das Pflegepersonal wenden und bei Bedarf einen Diätetiker hinzuziehen. Insbesondere Beruhigungsmittel und Schmerztabletten können das Risiko einer Wundliegenheit verstärken. Verwandte sollten sorgfältig überwachen, ob bei Menschen mit Pflegebedarf Gefahrenfaktoren für ein Wundulkus auftauchen. So können sie frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen. Die meisten pflegenden Angehörigen wollen solche Schwierigkeiten nicht angehen, wenn der Familienarzt oder die Pflegekraft zu ihnen kommt.

Tritt bei bettlägrigen Menschen Rötung auf der Kopfhaut auf, können Verwandte mit dem Finger-Test prüfen, ob es sich um einen Decubitus handelt. "Ändert er dagegen seine Färbung nicht, ist dies ein mögliches Zeichen für ein Dekubitus in der Tiefe", sagt Bauernfeind. Gleichwohl sollten sich die Angehörigen bei Auftreten eines fragwürdigen Testergebnisses spätestenfalls an ihren Familienarzt oder eine Krankenschwester wenden.

Bei rechtzeitiger Einleitung geeigneter Maßnahmen besteht eine gute Chance, dass der Druckschmerz mindestens in einem Frühstadium wieder abklingt oder nicht weitergeht. Angehörigen kann vom Pflegepersonal eine angemessene Positionierungstechnik gezeigt werden. Es gibt nicht jede Matratze, die für jeden Menschen gleich gut geeignet ist. Dies ist nach einem Beschluss des Bundessozialgerichtes vorab erforderlich, wenn der Patient ohne Matratze sofort mit dem Auftreten von Wundliegen bedroht ist (Aktenzeichen EZ B 3 KR 15/02 R).

Für pflegebedürftige Menschen mit einem erhöhten Gefährdungspotential kann es sinnvoll sein, diese Hilfsmittel bereits in einem frühen Stadium zu nutzen. Bei fortschreitendem Decubitus können die befallenen Gewebe- und Oberschichten abgestorben sein und es können tiefgründige Verletzungen auftreten, die bis in die Knöchel gehen können. "Schlimmstenfalls kann es zu einer Vollblutvergiftung kommen", sagt Schröder. "Jeder, der einmal eine Wundliege hatte, hat in der Regel auch in der Folge ein höheres Risikopotenzial", sagt Bauernfeind.

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