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Ein idealer Schutz bei Hausstaubmilbenallergien. Wenn Sie gegen Hausstaub allergisch sind, zahlt Ihre Krankenkasse für Encasing oder wenn Sie gegen Bettwäsche für Hausstaub oder Milbenallergien allergisch sind. Und mit der richtigen Bettwäsche können Sie der Allergie den Kampf ansagen! Haushaltsstauballergie: Was zahlt die Krankenkasse? nicht als Heilmittel eine Unterstützung durch die Krankenkasse erfahren.

Krankenkasse - Übernahme der Kosten für allergene Matratzenverpackungen bei Haushaltsmilbenallergie - Sicherstellung des Erfolges der Allergologiebehandlung

Nein. Im Streitfall geht es um einen Forderung des Antragstellers auf Ersatz der Erwerbskosten für zwei allergene Matratzenbezüge (sogenannte Hüllen). Die 1946 in Hamburg gebürtige Klägerin hat allergische Schnupfen, Konjunktivitiden und allergisches Lungenasthma mit nachweislicher Sensibilität für Haushaltsstaubmilben. Der Antragsteller wies seinen Vorschlag auf Bereitstellung von allergenfreien Kissenbezügen, Bettdecken und Matratzenschonern für das von ihm und seiner Frau benutzte Doppelbett zurück, weil die gesuchten Decken nicht im Beihilfenregister des GKV eingetragen waren und es sich zudem um alltägliche Gegenstände handelte, die von der Leistungsverpflichtung des GKV ausgenommen waren.

Der Antragsgegner beklagt mit der nach dem LSG zulässigen Berufung eine Pflichtverletzung ( 103 SGG) und eine materielle Rechtsverletzung (33 Absatz 1 S. 1, § 12 Absatz 1 und § 13 Absatz 3 SGB V). In der ersten Instanz wurden die für die Bewertung der Notwendigkeit und der wirtschaftlichen Tragfähigkeit der ursprünglich angestrebten Lieferung erforderlichen Fakten nicht ausreichend erörtert.

Darüber hinaus war die Lieferung von Gehäusen in Sondergrößen - wie hier - nicht begründet, da die GKV nicht gezwungen war, die jeweilige Wohnsituation zu berücksichtigen. Für die Bekräftigung der sachlichen und sachlichen Notwendigkeit der Beihilfe nach 33 Absatz 1 S. 1 Satz 1 SGB V genügen die bisher gewonnenen Erkenntnisse nicht.

Matratzenbezüge sind nicht im Gesundheitsmittelverzeichnis des GKV ( 139 Abs. 1 SGB V) aufgeführt und wurden daher keiner Prüfung gemäß 139 Abs. 4 SGB V unterzogen; die für ihre sachliche Notwendigkeit relevanten Erkenntnisse müssen grundsätzlich von den Sozialgerichten getroffen werden. Zu diesem Zweck sollten zunächst alle notwendigen Untersuchungen zum Thema im In- und Ausland so weit wie möglich herangezogen werden, denn "allgemein bekannter medizinischer Kenntnisstand" im Sinne von 2 Abs. 1 S. 3 SGB V ist das, was sich im internationalem Wissenschaftsdiskurs aufgrund seiner naturwissenschaftlichen Aussagekraft bewährt hat.

Für die Bewertung sind nur Untersuchungen relevant, die sich mit der Effektivität der Matratzenbezüge gegenüber einer mit dem Antragsteller hinsichtlich des Alters, der Form, der Schwere und der Dauer der Krankheit und der durchgeführten Therapie vergleichen lassen. Dabei ist auch zu prüfen, ob wissenschaftliche fundierte Grenzwerte für die Staubpartikelpermeabilität von Matratzenbekleidungen und ein allgemeingültiges Testverfahren zur Bestimmung ihrer fachlichen Eignung vorliegen.

Um die subjektive Notwendigkeit zu prüfen, muss die LSG dann unter anderem klarstellen, ob die Sicherstellung des Erfolgs einer Allergiebehandlung eine Ausrüstung des Partnerbetts mit allergensicheren Matratzenzwischenbezüge voraussetzt, ob es günstigere Varianten gibt und ob im Fall des Beschwerdeführers die Beanstandungen tatsächlich abgemildert wurden oder mit einer Milderung zu rechnen sind.

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