Gegen Milben Bett

Das Bett gegen Milben

Das weiß jeder: aufstehen, die Decke zurückdrehen, lüften, das Bett machen. Haushaltsstaubmilben: So können Sie Gegenmaßnahmen ergreifen. Hausstaubmilben fühlen sich in unserem Bett am wohlsten. Haushaltsstauballergiker haben ein großes Problem mit Milben im Bett oder Hausstaubmilben im Allgemeinen. Hilfreich ist auch eine Hyposensibilisierung gegen die Milbenallergie.

Trocknung, helle und kalte Zimmer sind der optimale Ausweg.

Nahezu jeder hat schon einmal mitbekommen, dass Haushaltsstaubmilben in unseren Schlafstellen sein sollen, vor allem in den Bettmatratzen. Im Schnitt machen rund 10 Mio. Haushaltsstaubmilben ihr Übel in nur einem Bett. Nicht nur dort: Sie wohnen auch in Sitzmöbeln, Teppeln, Handtüchern oder Badevorlagen. Grund: eine Allergien gegen Haushaltsstaubmilben.

Nach Angaben der Deutschen Allergie- und Asthmabundes ist die Milbenallergie im Hausstaub neben der Blütenstauballergie eine der verbreitetsten in Deutschland. Die Milben sind mit 0,1 bis 0,5 Millimetern winzig gering, d.h. mit dem bloßen Blick nicht sichtbar. Die Anzahl der Ablagerungen von Haushaltsstaubmilben und anderen Mikroorganismen hat nicht nur mit Sauberkeit oder Reinigungsmitteln zu tun.

Sie bewies als wichtigen Fehler das "Bett gemacht" - eine Decke, die die ganze Bettkante bedeckte. Und auch eine Schlafdecke und ein Brutplatz für Milben sind ideal. Denn Haushaltsstaubmilben mögen es schwarz, saftig und warme. Diejenigen, die kurz nach dem Stehen ins Bett gehen und nur für kurze Zeit oder gar nicht lüften, werden die Milben füttern.

Das bedeutet aber auch, dass Milben in trockenen und gut belüfteten Beeten kaum zu sehen sind. Weshalb lebt die Milbe überwiegend in unseren Beeten? Haushaltsstaubmilben sind - wie der Namen schon sagt - tatsächlich immer dort, wo es Haushaltsstaub gibt. So auch auf Bücher, Regale, auf den Boden oder unter das Bett.

Besonders wohl fühlt sie sich jedoch in der warmen und feuchten Umwelt des Beetes, wo die Milben die für sie optimalen Lebensumstände finden: 75 Prozentpunkte Feuchtigkeit bei einer Wassertemperatur von 25 Celsius. Im Schnitt machen etwa 10 Mio. Hausstaubmilben ihr Übriges im Bett. Mit zunehmender Erwärmung beginnt sich die Milbe im Monat May stark zu vervielfältigen.

Außerdem überleben die Lebewesen mehrere Jahre. Aber mit der Dürre zersetzt sich auch der Stuhl der Milben und dreht sich im Staub und Bett herum - und kann je nach vorheriger Milbenplage zu einem wirklichen Hindernis werden. Was verursacht Allergien? Niesanfälle am Morgen und Augenrötungen sind ebenfalls Zeichen einer möglichen Erkrankung.

Grund dafür ist oft eine Erwiderung auf Haushaltsstaubmilben. Nach Angaben des Deutschen Bundesamts für Allergien und Asthma (DAAB) ist die Milbenallergie im Hausmüll neben der Blütenstauballergie eine der verbreitetsten in Deutschland. Wenn die allergische Behandlung nicht abgeschlossen ist, können sich die Beschwerden ausbreiten. Im Laufe des Monats April beginnt sich die Milbe zu vermehren: In den Herbstmonaten gibt es jedoch die meisten Haushaltsstaubmilben.

Daher sind die Symptome durch Milbenkot im Sommer besonders auffällig. Das, obwohl viele der Milben im Sommer an ungünstigen Lebensumständen untergehen. Zur weitestgehenden Vermeidung von Haushaltsstaubmilben sollte die Bettwäsche ein- bis zweimal im Jahr gereinigt werden: Es ist nicht empfehlenswert, das Bett sofort nach dem Stehen abzudecken.

Es ist besser, die Bettmatratze und die Bettwäsche trocken zu lassen, bevor man das Bett wieder bedeckt. Andernfalls erhalten Milben ihren idealen Standort, weil sie die Finsternis, die Hitze und die Luftfeuchtigkeit mögen. Damit ist ein sofort hergestelltes Bett optimal für Haushaltsstaubmilben. Das hohe Temperaturniveau und die Sauerstoffbleichung im Reinigungsmittel tötet Milben und andere Krankheitserreger ab und sorgt auch dafür, dass die Milbenallergene unbedenklich gemacht werden.

Kinderkuscheltiere und kleine Kopfkissen können ebenso wie alle anderen nicht abwaschbaren Artikel frei von Milben im Gefrierfach gehalten werden. Die Milben werden jedoch nur getötet, der Gefrierprozess beseitigt nicht die Milbekörper und ihre Exkremente. Diejenigen, die keinen Pyjama anziehen wollen, der Hautschüppchen, Schweiss und Nässe aufnehmen, aber lieber splitternackt schlafen, sorgen auch für ein angenehmes Lebensumfeld für die Milben.

Außerdem mildern sie die Symptome von Allergien, weil der Schlafenden nicht in direkten Berührung mit den Substanzen kommt, die die Allergien auslösen. Dadurch wird die Feuchtigkeit gesenkt und der Innenraum gekühlt, so dass das angenehme Raumklima der Milben vernichtet wird. Vor allem Stauballergiker sollten keine Tiere behalten - und wenn ja, sollten sie nie ins Bett gehen.

Im Bett zu speisen und zu saufen kann das Milbenproblem möglicherweise noch verschärfen.

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