Erde Grün

Erdgrün

Logo von Jehacktet / Motiv: Erde und Oktopus / grün-weiß auf schwarz. Abbildung: unser lieber Planet Erde, die tiefblaue Farbe und das braune Meer. Mit dem Tod des Empedokles oder Wann dann leuchtet das Grün der Erde von neuem auf dich ein. Keine Ergebnisse für The Death of Empedocles oder: Wenn dann die Erde grün von neuem leuchtet. Green Earth ist ein eher farbloses, grau-grünes Erdpigment.

Der Boden wird grün.

Das dunkelgrüne Grün entspricht 2015 über 50% mehr Laubfläche als im Referenzjahr 1982 - diese Untersuchung ist eine Wasseruntersuchung auf den Fabriken der Klima-Skeptiker. Der Kern der Botschaft hört sich ein wenig nach "Die Erde erheilt sich selbst " an: Sie wird auf unserem Planet umweltfreundlicher. Die hochauflösenden Satellitenbilder hätten ergeben, dass mehr Gewächse und Gehölze aufwachsen.

Weil die Blättchen Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Atmosphäre bindet, ist dies das am besten geeignete Medikament gegen den Treibhausgasausstoß. Am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung konnten die Wissenschaftler am Computer nachvollziehen, wie hoch die Temperatur die Ernte in den USA zermahlen hat. Die Daten von zwei Satellitensätzen wurden von 32 Forschern aus 24 Institutionen in 8 verschiedenen Nationen anhand von Computer-Modellen auswerten.

Zwischen 1982 und 2009 war die Erde in einem Gebiet zweimal so grün geworden wie die USA. Noch besser: Das meiste davon kommt aus dem Kraftwerk und dem Straßenverkehr, ist die Hauptverursacherin des Pflanzenwachstums, da es als Düngemittel aus der Lüfte dient. Der Klimawechsel, halbwild, das Grün gleicht ihn aus, könnte man meinen.

Dass unser Planeten von Satellit aus gesehen in der Tat umweltfreundlicher wird, wurde von mehreren Arbeitsgruppen eigenständig dargestellt. Nach der Reinigung wird das Grün wieder wachsen. Der Satellit kennt keinen Unterscheid zwischen Forst- und Palmölplantagen, zwischen Körnermais und Wiesen. Weil alles grün ist. Mit den Instrumenten an Board der Satellitensysteme wird nur die Vegetationsausbreitung und all jene Bereiche erfasst, die in einem gewissen spektralen Bereich von weit oben auftreten.

"Nadelwälder sind stärker grün als Laubwälder und führen daher zu mehr Grün", sagt Matthias Forkel, Geodatiker an der Technischen Universität Wien. Allerdings heisst das nicht, dass die Pflanzenwelt notwendigerweise gut für die Umgebung oder besser als bisher ist. Der artenreiche Primärwald ist die Heimat von mehr Pflanzen- und Tierspezies und zweifellos umweltfreundlicher als eine Palmöl-Plantage.

Aber auch wenn man die dort wachsenden Spezies ignoriert, absorbieren Anlagen und Gehölze das Kohlendioxid aus der Raumluft - etwa ein Viertel der Treibhausgase, die an die Erdoberfläche abgegeben werden. "Die Zahl ist nur einmal von 25% auf 26% gestiegen", verdeutlicht Forkel. In einigen Regionen ist das Kohlendioxid überhaupt nicht für das zusätzliche Grün zuständig.

Allerdings macht Gabriele deutlich: "Der bedeutendste Klimatisierungsfaktor ist die Bodenfeuchtigkeit. Vor allem die besseren Bewässerungsverfahren und auch die intensivierte Befruchtung in den vergangenen Dekaden sind es, die das Potenzial von Anlagen in vielen Industrie- und Entwicklungsländern ausmachen. Sie wird auch umweltfreundlicher, weil die Menschen intensiv düngen und wässern.

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