Die Bettdecke

Das Bettdecken

Das Smartduvet-Pad wird an der Bettdecke befestigt, mit Bettwäsche bezogen und schließlich mit einem Schlauch verbunden. Inwiefern und wie oft muss ich die Decke waschen, reinigen und trocknen? ¿Wie lange ist die Daunendecke haltbar? Darauf haben wir die Antwort! Zugehörig in die Waschmaschine?

Der Quilt mit angenehmer Temperatur.

Dieses intelligente Deckenpolster, das auf die Wunschtemperatur kühlt oder erwärmt werden kann, ermöglicht einen besonders komfortablen Nachtschlaf. Dabei wird das Smartduvet-Pad an der Bettdecke befestigt, mit einer Bettwaesche abgedeckt und schliesslich mit einem Rohr miteinander verschlafen. Ermöglicht wird dies durch ein eingebautes Druckluftkammersystem und den Schaltkasten unter dem Bettgestell, der den Luftstrom regelt.

Der konstante Luftdurchsatz entzieht der Raumdecke Feuchte und vermindert das schwitzende Verhalten im Nachtbetrieb. Das angenehme Extra: Die Luftkammern der SmartDuvets ermöglichen es, dass sich die Bettdecke beim Stehen selbstständig entfaltet und sorgen dafür, dass das Pflegebett jeden Morgen frisch ist. Das smart Duvet soll erstmalig ab Sept. 2017 verfügbar sein.

Recherche: Wie die Bettdecke den Schlafrhythmus beeinflußt.

In einem Forschungsvorhaben ermittelt die Hohenstein-Gruppe, welchen Einfluss Tagesdecken auf den Nachtrunk haben. Zu diesem Zweck werden unter anderem neue Füllstoffe für Deckensysteme zur Wärmedämmung entwickelt. Doch wer fragt: Wie muss eine Bettdecke konzipiert sein, damit der Schlafrhythmus stimmt? Diesen Weg will die Hohenstein-Gruppe in einem neuen Forschungsvorhaben naturwissenschaftlich verfolgen.

Die ersten Ergebnisse des Projekts werden nach Einschätzung der Unternehmensgruppe im Frühling 2019 erwartet. Schlafen soll der Erneuerung und der Erhaltung unserer Effizienz nützen. Beim Schlafen kommt der Organismus mit unterschiedlichen Textilmaterialien wie Matratzen, Decken, Bettwäsche und Nachtwäsche in Berührung. Die Bettdecke hat laut Hohenstein den physiologischen grössten Einflussbereich auf den Wärme- und Feuchtigkeitshaushalt im Nachtbetrieb.

Zum anderen soll die Bettdecke die vom Menschen erzeugte Feuchte abführen, um ein Trockenbettklima zu schaffen. Zur Bestimmung des thermoplastischen Komforts von Duvets wurde bisher ein Messverfahren eingesetzt, das auf den Erkenntnissen von Schlaftests aufbaut. Der Hohensteiner meldet dies in einer Pressemitteilung. Der Wärme- und Feuchtigkeitshaushalt wird mit dem Hautmodell und der Wärmepuppe "Charlie" nachgebildet.

Nach Angaben des Forschungsinstituts werden die Wärme- und Feuchtigkeitstransporteigenschaften der Bettlaken separat erforscht. In Zukunft will der Hohensteiner mit der Wärme- und Schweißpuppe "Sherlock" beide Messwerte in einer einzigen Messmethode kombinieren. Mit" Sherlock" sollen vor allem so genannte neuartige Füllungsmaterialien für Deckbetten entwickelt werden. Laut Hohenenstein sind dies neue Werkstoffe und Konstrukte, darunter Decken aus 3D-Strickware oder mit mikrofeinen Faserstrukturen gefüllt.

Nach Ansicht des Konzerns können diese neuentwickelten Federbetten nicht adäquat durch die bisher verwendeten Bewertungssysteme charakterisiert werden. Vor allem die Bettgrotte dieser Decken kann sehr individuell eingerichtet werden. Der Einfluß der Drapierfähigkeit der Bettdecke auf die Bettgrotte und die Wärmedämmung sowie das Wärme- und Feuchtigkeitsmanagement der Bettdecke soll nun mit der 3D-Scannertechnik gezielt erforscht werden.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage, inwieweit die Drapierfähigkeit der Obergrenze von den Vorgaben für Füllstoffe, Füllmengen, Verpackung und Ticking abhängt. Laut Hohenenstein ist es das Projektziel, eine Datenbank zu schaffen, die es den Bettdeckenherstellern ermöglicht, unter Einbeziehung unterschiedlichster Füllstoffe bekleidungsphysiologische Qualitätsbettdecken herzustellen. Der Konzern versprechen, dass Produzenten von Füllstoffen wie Vliesstoffen, Maschenwaren und Faserperlen in der Lage sein werden, auf Basis der gewünschten Informationen die optimalen Füllstoffe (in Bezug auf Stoff und Füllmenge) bereitzustellen.

Der erwartete Nutzen der Untersuchungsergebnisse liegt laut Hohenenstein darin, dass Materialtests rascher, kostengünstiger und auch bei individuellen Fragestellungen - zugeschnitten auf die Kundenanforderungen - durchführbar sind. Zudem lassen sich die Erkenntnisse auf die Outdoor-Industrie wie die Herstellung von Schlafsack, Winterkleidung und Kleidung mit Dämmschichten ausweiten, bei der die Feuchteschutzisolierung eine entscheidende Bedeutung haben kann.

Lese-Tipp: Aber nicht nur die Bettdecke beeinflußt den Durchschlaf.

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