Bettdecke Kaschmir oder Kamelhaar

Bettwäsche aus Kaschmir oder Kamelhaar

Bei Kamelhaardecken und Kaschmirdecken finden wir zwei große und auch gute Vertreter der Kategorie Naturhaar. Gewebte Wolldecken, Kamelhaardecken, Alpaka-Decken, Kaschmir-Decken, Yak-Decken und Decken aus Naturhaar. Naturhaardecken sind Tagesdecken, deren Füllung aus reiner Schurwolle, Kamelhaar, Alpaka oder Kaschmir besteht. Für mich/uns kommt nur Kamelhaar in Frage. Vor- und Nachteile der verschiedenen Füllungen für Bettdecken.

Welcher Echthaardecke entspricht er?

Ich kann nicht mal natürliche Haardecken auswaschen! Obwohl Echthaardecken generell bei 30 und 40°C im Waschgang der Wolle wäschbar sind, wird dies nicht empfohlen. Natürliche Härchen können sich dann sehr rasch mattieren und viel von ihrer Weichheit einbüßen. Sie wirken wie Stacheln und sind für die Mattierung der Haarsträhnen inne.

Die Stallungen können sich nun wieder auf- und zuklappen. Kaum erreicht die Feuchte das Haar, öffnet sich die kleine Schuppe und der an ihnen anhaftende Schmutz (z.B. kleiner Schmutz wie Gerüche) löst sich ab. Eine regelmäßige Belüftung im Außenbereich ist daher eine gute Wartung und Säuberung der Naturhaardecke. Im Falle von Polyestern (Fleecedecken) funktioniert übrigens die Belüftung und unabhängige Abreinigung nicht.

Naturhaardecken sind eine vernünftige Wahl zu Federbetten und haben in einigen Anwendungsbereichen viele Vorzüge.

Natürliche Bettdecken in ihrer hohen Qualitätsstufe - ÖKO-TEST hat sie getestet.

Natürliche Bettdecken mit Daunen- oder synthetischer Füllung sind am meisten in Deutschland zu finden. Baumwoll-, Seiden- oder weiches Tierhaar aus Kamelen, Schafen und Ziegen. Die Anschaffung solcher Naturbetten ist sehr trendy. Bei den Spitzenreitern handelt es sich um Bettdecken mit einer Füllung aus Kamelhaar und naturbelassener Schafwolle. Das Magazin ÖKO-TEST hat sie vor einigen Wochen untersucht und geteste.

Merino, Schalwolle & Co. - Was steckt in Naturdecken? Sie sind gewölbt und formen eine leichte Ausstrahlung. Der Luftstrom zwischen den Ballaststoffen erhitzt sich im Laufe des Schlafes durch körperliche Wärme und gibt der Decke eine angenehme Raumtemperatur, ohne dass sich Wärme bildet. Die Schafwolle absorbiert viel Dampf, wirkt aber nicht nass und transportiert rasch Wasser ab.

Es wird einfach als "Wolle" bezeichet, wenn es von Schlachttieren kommt oder wiederverarbeitet wurde. Wenn das Wollekleid eines Lebewesens abgeschoren wird, sprechen wir von "Schurwolle". Sie ist besonders anschmiegsam und hat eine lockige Haarnadel. Die Schafzucht kommt aus Spanien und hat durch zielgerichtete Zucht besonders feinfaserige Produkte zu bieten. Die Schafzucht ist eine der wichtigsten Aufgaben der Schafzucht.

Sogar noch schöner und kuscheliger als Merino-Schurwolle ist das Füllgut aus dem flauschigen Haar der Pferde. Die beige-braune Unterwolle des Kamelfelles hat eine helle und geschmeidige Fasern mit einer gewellten Textur. Anders als bei einem Schaf müssen Kamel nicht geschert werden. Mit zunehmender Kälte und Rauheit des Klimas wachsen die flaumigen Haare der Kamel immer mehr.

Die kuscheligsten Tierhaare für Naturdecken sind Cashmerewolle. Es übertrifft sogar die Feinheiten von Kamelhaar und wird von der Cashmereziege versorgt. Diese Tiere leben in einer Umgebung mit sehr tiefen Außentemperaturen - Pakistan und Kaschmir in Nordindien. Deshalb erwärmt sich die Cashmere-Wolle besonders gut und hat eine besonders glatte Ausstrahlung. Kaschmir kann jedoch nur eine geringe Menge an Wasser aufsaugen.

In Europa darf Schurwolle, die 85 % oder mehr Cashmere enthält, als "Cashmere" bezeichnet werden. Eine Ware mit einem fast vollständigen Kaschmirgehalt wird mit der Note "100 prozentig Kaschmir" bewertet. Das sind im Detail: Pestizide: Sie sollen die Schurwolle vor dem Befall durch Motten bewahren, organohalogene Verbindungen: Ihre Verwendung kann dazu führen, dass Schurwolle abwaschbar wird und Rückstände in der Textilfaser auftritt.

Der Gesundheitsschutz ist davon abhängig, ob sich Reste solcher Substanzen in den Deckbetten befinden. Die ÖKO-TEST hat 15 natürliche Decken an Labors verschickt. In zwölf Naturdecken waren reine Schafwolle und Kamelhaare enthalten, zwei waren mit Kaschmirfüllung. Ein Quilt mit einer pflanzlichen Bio-Baumwollfüllung wurde als Vergleichsmenge erprobt. Nicht nur die Gesundheitsaspekte interessierten die Journalistinnen und Journalistinnen von ÖKO-TEST.

ÖKO-TEST hat zu diesem Zweck die natürlichen Tagesdeckenfüllungen unter dem Mikroskop durchleuchtet. Gibt es in den Naturdüchern oder auch groben Ballaststoffen qualitativ hochwertiges und feines Tierhaar? Wurden Kamelhaare vorsichtig geschnitten? In den Decken sind Problemstoffe wie z. B. Permetin zu finden, eine kontroverse organohalogene Substanz. Der Zustand der Faser ist schlechter als dargestellt. Die fünf natürlichen Federbetten haben uns davon durchgesetzt. Es gab wenig oder nichts Falsches an ihnen.

Hierzu zählt auch die Bettdecke mit Baumwolle. In der Kategorie Tierhaar-Naturbettdecke gehören diese Artikel zu den Testsiegern: die Kamelflocken-Lichtbettdecke "Cammello" von Allnatura und die Ganzjahresbettdecke Wellness Pinzette von Wellness Pinzet. Das Unternehmen Prolana hat mit dem Vierjahresquilt Cesana Schafschurwolle und mit dem Ganzjahresquilt in unbehandelter Ausführung Cesana Schafschurwolle und mit dem Ganzjahresquilt in der Farbe Prolana überzeugt. In drei Naturbetten wurde die Note "gut" vergeben.

Besonders stark beeinträchtigt war die F.a.n. Kaschmir-Decke. Das häufigste Defizit bei natürlichen Bettdecken ist die Ballaststoffqualität des Auffüllmaterials. Das ganze Jahr über wird die Schurwolldecke Green Earth als Tagesdecke mit Merinowolle angeboten. Allerdings darf die Feinmerinofaser eine Stärke von 28 Mikrometer, meist 25 Mikrometer, nicht übersteigen.

Allerdings stimmten die Ballaststoffe aus der Testdecke nur teilweise mit der dünnen Marinofaser überein; die meisten Härchen waren wesentlich dichter. Dies ist der Name für Schafwolle von Individuen, die aus einer Mischung zweier verschiedener Arten stammt - hier wahrscheinlich Merinoschafe mit einer anderen Schafart. Der Schurwollgehalt muss für die Markierung "Schurwolle" 99,7 v. H. betragen.

Das bedeutet, dass die Charge nicht als Schafwolle gekennzeichnet werden kann und nur mit dem Label "100-prozentige Schafwolle " angepriesen werden darf. Vergleichbare Bedenken beziehen sich auf Decken, die mit Kamelhaar gefüllt sind. In den Tagesdecken befinden sich keinesfalls nur feines, hochwertiges Daunenhaar. Das Unternehmen Dormiente, Erwin Müller und Traumina haben ihre Kameldecken mit den Bezeichnungen" finest camel (flauschiges) Haar" und" camel hair superentgrannt" angekündigt.

Dementsprechend sollten nur wenige oder keine Ballaststoffe aus dem Kameldecklack in den Deckfüllungen vorhanden sein. Das Gegenteil zeigte sich: Nur wenige Feinfasern, aber viele dickere Ballaststoffe wurden in den Prüfstandsbelägen dieser Unternehmen gefunden. Besonders dickflüssige Materialien machen es schwierig, die Sauberkeit des Füllgutes zu überprüfen. Beim Waschen oder bei der chemischen Bearbeitung verliert die Faser ihre natürliche Herkunft und ist nicht mehr zu unterteilen.

Also, ob eine dickere Ballaststofffaser von den Schafen oder dem Deckfell eines Kamele stammt: Es ist dann nicht klar. Dementsprechend konnten die von ÖKO-TEST in Auftrag gegebenen Textillabors nicht immer eindeutig feststellen, ob die Decken wirklich 100-prozentiges Kamel- oder Kaschmirhaar enthalten, wie gesagt. Alles in allem beweisen die Testergebnisse von Unternehmen wie Allnatura, Prolana oder Textil Hefel die Möglichkeit einer hochwertigen und gesunden Herstellung von natürlichen Duvets.

Dass Kameldecken nicht nur das feine Daunenhaar beinhalten, erklärt man sich damit: Die Allnatura erklärt, dass die Kombination aus dünnstem flaumigem Haar und festerem Kamelhaar die "bestmögliche Gitterstruktur" für die Befüllung ergibt. Dementsprechend kommen die strafferen Ballaststoffe aus Dromendar-Haaren, die mit Kamelhaar vermengt werden. Nach Angaben eines anderen Anbieters ist es nicht möglich, sauberes Kamelhaar zu beziehen, da es in Waschmaschinen mit Resten von Yakwolle, Kaschmir- oder Schlammwolle versetzt wird.

Bereits bei der Extraktion des Rohproduktes kommt es zu Verunreinigungen, da die Nashörner oder Landwirte oft verschiedene Tiere haben. Ein Stapel Kamelhaar hat daher nur eine Sauberkeit von 92-95 Prozent. So haben die Unternehmen Frankenstolz, Allnatura, Lonsberg, Traumina und Brinkhaus Prüfzeugnisse eingereicht, die bewiesen haben, dass ihre Werkstoffe zu 100% aus reinem Kaschmir oder Kamelhaar bestehen.

Die Firma Franzenstolz ließ einige Decken einer chemischen Behandlung unterziehen und bezieht sich auf die daraus resultierende Fasersubstanz. Die reinen Kaschmirinhalte konnten daher nicht klar ermittelt werden. Erstmalig hatte man in ihren Decken Perimethrin entdeckt, obwohl die Schafwolle aus kontrolliert gehaltener Viehzucht stammt und zugelassen wurde. In diesem Fall könnte ein Teil des Baumwoll- oder Polyestergehalts zufällig in die Neuwolle gelangt sein.

Die Waschbarkeit von Schurwolle und Tierhaaren ist nur mit Hilfe von Chemikalien möglich. Allergikern wird empfohlen, sich für eine Decke mit Wattestäbchenfüllung zu entscheiden. ¿Wie heiß ist eine Decke? Die Wärmeverteilung ist dreistufig, einige Hersteller zeigen die Wärmeeinwirkung ihrer Decke in fünf Schritten - oder noch mehr. Dabei ist zu differenzieren zwischen dem kontrollierten biologischen Landbau (kbA) für pflanzliche Produkte wie z. B. Watte und der kontrollierten biologischen Viehzucht (kbT) für Schurwolle und Tierhaar.

Decken mit diesen Zertifizierungen beinhalten Füllgut, das nach weltweit anerkannten Bio-Standards getestet wurde. Schädlingsbekämpfungsmittel haben keinen Platz in der ktB zertifizierten Neuwolle.

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