Bett mit zwei Matratzen

Doppelbett mit zwei Matratzen

Auf Dauer werden jedoch Doppelbetten mit zwei Matratzen empfohlen. Eine Matratzenauflage kann den spürbaren Spalt zwischen zwei Matratzen reduzieren. Auch Familien greifen gerne auf ein Familienbett zurück. Das Doppelbett ist nichts anderes als zwei Einzelbetten mit einem umlaufenden Rahmen. Es gibt zwei separate Lattenroste und zwei Matratzen.

Trendy Mythos: Boxspring-Betten

Man findet sie in den besten Häusern der Erde, in den Appartements vieler Luxusliner und wahrscheinlich auch in vielen Schlafzimmern der High Society: Boxsprungbetten - seit mehr als 100 Jahren Schlafsäle von einwandfreiem Renommee. Diese Entwicklung ist neben dem tatsächlichen Liegekomfort wahrscheinlich auf eine andere Tatsache zurückzuführen: Durch den Online-Handel sind die ehemals unbezahlbaren Boxspring-Betten für viele heute verblüffend preiswert.

Zahlreiche Reisende in die USA oder Skandinavien haben in einem Boxsprungbett übernachtet, ohne es gewusst zu haben oder den etwas seltsamen Namensgeber gehört zu haben. Deshalb ergibt sich die Frage: Was unterscheidet überhaupt ein Boxsprungbett, das oft als "amerikanisches Bett" bezeichnet wird? Weil es an einer bindenden Begriffsbestimmung fehlt, ist der beste Gegenüberstellung derjenige, der am besten hilft: Während die in Europa gebräuchlichen Bette in der Regel aus einer Mischung aus Bettrahmen, Lattenrost im Allgemeinen und Bettmatratze zusammengesetzt sind, besteht das Boxsprungbett aus Kurzfüßen, einer Federbox - der eigentliche Karton - und ein oder zwei Matratzen.

In der US-Version wird in der Regel nur eine einzige, aber eine sehr starke Variante verwendet. Skandinavische " Boxsprungbetten hingegen verwenden zwei übereinanderliegende Matratzen. Der Oberstoff, der eine maximale Körpergröße von zehn cm hat, wird als Oberstoff bezeichne. Bei der Entwicklung der Boxsprungbetten gibt es einen ebenso simplen wie plausiblen Grund: Ende des neunzehnten Jahrhundert waren die Menschen um Sauberkeit und Schlagkomfort besorgt und versuchten, die Matratzen in eine höhere Position zu bringen.

Abgesehen von dem Kunststück, zwei Matratzen aufeinander zu lagern, hat sich die schirmende und zudem elastische "Box" als vorteilhaft erwiesen. Boxsprungbetten sind in einer Preisklasse von weniger als 200 bis über 200.000 zu haben. Entscheidend sind im Wesentlichen zwei Kriterien: die eingesetzten Werkstoffe und deren Weiterverarbeitung. Weil der Fachausdruck Boxsprungbett keinen markenrechtlichen Schutz geniesst, ist beim Einkauf Zurückhaltung angebracht.

Vor allem im Preisbereich unter 1000 EUR für das Ehebett gibt es seriöse Anbieter sowie die schwarzen Riesenschafe, die Bette mit vergleichbarem Aussehen, aber ohne den gewuenschten Schlagkomfort ausgeben. Bei der Anschaffung eines Boxsprungbettes ist zunächst darauf zu achten, dass die Konstruktion der Boxfeder wirklich der eigentlichen Absicht des Bettchens entspringt.

Empfehlenswert sind qualitativ hochstehende Taschenfedermatratzen mit dem geforderten Härtungsgrad, die über eine Vielzahl vorgefertigter Federungen Punktbelastungen bestmöglich aufnehmen können. In Kombination mit dem in der Boxfeder eingesetzten Bonell-Federkern entsteht so das für dieses Bettsystem charakteristische, leicht elastische Liegen. Es macht wenig Sinn, eine Bonell-Federmatratze zu verwenden, da sie bereits in der Boxfeder selbst verwendet wird.

Sämtliche drei Stoffe sind dafür ausgelegt, ihren Anteil zur Feuchteregulierung beizutragen. Weniger häufig werden auch natürliche Fasern wie Kokosnuss verwendet, oder Rosshaar wird auch für sehr hochwertige Beete verwendet, ebenfalls in verschiedenen Qualitätsstufen. Weil der Oberstoff in den nächsten Kontakt mit der schlafende Person kommt - in der Regel nur durch ein Spannbetttuch gesichert - sollte der Überzug abwaschbar sein.

Ob man sich für eine durchgehende oder zwei individuelle Boxspringbetten entscheiden will, richtet sich allein nach dem jeweils angestrebten Härtestärke. Je unterschiedlichem Schwellengewicht, desto mehr separate Matratzen sind sinnvoll. Mit gleichem Eigengewicht und ähnlicher Härtepräferenz fällt die Auswahl in der Regel auf eine kontinuierliche Liege.

Kaum 20 cm hoch - oft noch viel weniger - aber ohne die Stellfüße wäre das Boxsprungbett auf lange Sicht nicht zu gebrauchen. Für die nötige Belüftung sorgen die auf das Bett abgestimmten Stellfüße, die unmittelbar mit dem Gestell der Boxfeder in Verbindung stehen. Meistens sind diese Stoffe in ihrer Beschaffenheit nur von kurzer Lebensdauer, undurchlässig und daher nicht zu empfehlen.

Auch wer sein Bett als "Kauf fürs Leben" betrachtet, kann aus einem großen Angebot an hochwertigen Ledern auswählen. Zusätzlich zu den erkennbaren Stoffen sollte auch auf die eingesetzten Füllstoffe eingegangen werden, insbesondere für das strapazierte Vorderhaupt. Synthesenfüllungen können das Wohlbefinden beeinträchtigen, während sich Stoffe wie z. B. Schurwolle als sehr erfolgreich erwiesen haben. Damit sind die Zeiträume, in denen Boxspring-Betten für die "Oberschicht" reserviert waren, zu Ende.

Wegen der großen qualitativen Unterschiede ist es jedoch sinnvoll, sich im Vorfeld mit den verschiedenen Liegenschaften und Werkstoffen auseinanderzusetzen. Weil, wenn Sie das passende Bett kaufen, Sie es viele Dekaden lang genießen werden - jede Nach.

Mehr zum Thema