Bett

Beet

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Unter Bett versteht man ein Möbel, das zum Übernachten, Liege- oder Liegeplatz wird. Heutzutage existiert ein simples Bett meist aus einem Untergestell, auf dem eine Bettmatratze aufliegt. Manche Bettmatratzen sind auch freitragend (z.B. einige französische Betten).

Das " europäische " Bett beinhaltet in der Hauptsache Bettdecken und Kissen sowie deren Decken und Laken (siehe Bettbezüge und Bettwäsche).

Liegende Möbel (Couch, Canapé, Couchtisch, Bettbänke), die auch als Sitzgelegenheiten genutzt werden, sind im Beitrag Sofabett dargestellt. Kennzeichnend sind die halbrunden Kopfauflagen aus Naturstein, Hölzern oder Blei. Bei den Assyrern, Medern und Persern gab es vergleichbare Beete mit farbenfrohen, prachtvollen Bodenbelägen und allen Arten von Ornamenten aus Metallen, Perlmutt und Elfenbein. Nach homerischer Tradition war das Bett von Odysseus ein kunstvoller vierfüßiger Rahmen, der mit Bändern aus violett schimmerndem Stierfell und mit Häuten und Bodenbelägen umwickelt war.

Die mit Woll- oder Pflanzenfasern ausgefüllte Bettmatratze und ein Rundkopfkissen ruhen auf Gürteln, die mit Leintüchern, Wolldecken, Pelzen oder einem Lederbezug bezogen sind. Ähnlich aufgebaut und oft mit viel Komfort versehen war das Bett der Römer (lectus cubicularis). Der Rahmen aus Parkett oder Parkett steht auf überwiegend bronzefarbenen Stellfüßen, ist mit Edelmetall oder Elfenbein geschmückt und trägt die mit Ried, Heu, Schafwolle oder Gänse- oder Schwanzfedern ausgefüllte Matratze[culcita oder culcitra (etymologisch nicht ganz klar) - wörtlich: Kopfkissen, Polsterung; Ringelblume - wörtlich: Polsterung, Kajütermöbel, Cajonett, Bett, Hochzeitsteppich, Liebeshe und damit auch Heirat!

Sie war mit Bettdecken (stragula - lat. stragulum plur.; teegumenta, operaimenta, velamenta) aus edlen Materialien bedeckt, oft mit reicher Stickerei und lilafarben. Genauso reichhaltig waren die Hängungen (Toralla; einzeln: Ringel - beleuchtet.: Schlafdecke, Tagesdecke), die sich von der Bettmatratze bis zum Boden erstreckten. Neben diesen Betten hatten die Römer das Heiratsbett (lectus genialis), das Niedrigkrankenbett (lectus aegrotantis, scimpodium), den Schlafsaal der Verstorbenen (lectus funebris), das Ruhensbett (lectus lucubratorius), auf dem man im Liegen lauschte, nachdachte oder schrie, und das Niedrigbett, das sofaartig ist (lectus, triklinium - ein altgriechisches Lehnwort).

Damit werden oder wurden - ohne irgendwelche Eigenschaften - unter anderem die Bezeichnungen Bett, Wohnzimmer, Couch, Braut- oder Hochzeitsbett, Esssofa und Totenbett beschrieben. Damals waren die Schlafplätze für die reiche Oberklasse reserviert. In der breiten Bevölkerungsschicht waren Beeten ein absoluter Komfort; sie schlugen auf dem Fußboden, hatten einfachere Bettchen aus Blatt- oder Halmsäcken oder einfachere Latten.

Die vierbeinige Liege mit Himmelsauge und Gardinen dienten am Tag als Sitzecke, in der Nacht wurden die Gardinen geschlossen und eine Nische gebildet. Das Bett wurde immer grösser, die Gewebe immer feiner, die Materialen immer edler und die Schnitzwerke immer künstlerischer. Damals lagen die Menschen in der Regel splitternackt im Bett und wickelten sich in das große Laken, das über die Kopfkissen gespannt war (Leilachen, Watde, Linten).

Zu dieser Zeit wurden bereits die Stretchbetten, die tagsüber als Schlafsofa diente, hergestellt. Bis ins XII. Jh. wurde nur strohhaltiges Material als Grundlage für gewöhnliche Beete verwendet. Damals verwendeten nur Adlige ihre eigenen Schlafplätze; zwei oder drei ihrer Anhänger, die Springer, mussten sich ein enges Camp teilen. Für sie war es wichtig, dass sie sich einrichten.

Der Kopfteil des Bettchens wurde immer an die Wandfläche gelegt, so dass man von beiden seiten hineinsteigt. Aber zwischen Bett und Mauer auf der einen und einem nicht zu weiten Zimmer (la ruelle) als Empfangsraum für enge Freundinnen, dem Beginn des späten Boudoirs (ein kleines, stilvolles Damenzimmer), wurde eingelassen.

Nach und nach nahm der Komfort zu, die Ausstattung der Beete nahm zu, und die Grösse des Beets wurde so gross, dass es im XVI. Jh. wie ein Wohnhaus im Wohnzimmer war. Es war gross genug, um eine ganze Gastfamilie unterzubringen. Die Beete der Rennaissance sind echte Kunstwerke der Holzschnitzerei. Zur Zeit des französichen Koenigs Ludwig XIV. wurde das Bett damit zum Staatsmöbel par excellence.

Samtene, satinierte, silberne Stoffe, Glitter, Damaste und Stickereien ließen das Material nahezu vollständig untergehen. Sie ist als "lit d'ange" bereits kleiner als das darunterliegende Bett und selbsttragend. Sie waren mit Blumenvasen, Quasten oder Federsträuchern gekrönt. Das Bett der reichen Mittelschicht, die sich immer mehr an den Adeligen richtete, war ähnlich, wenn auch mit weniger Sex.

Mit der Serienproduktion des Bettes waren die künstlerischen Dekorationen wieder verschwunden. Sie wurden nun aus schlichten Materialen wie Stahl oder Metall gefertigt und wurden nach und nach für alle Menschen bezahlbar. Babybetten und Kleinkinderbetten sind kleiner als Erwachsenenbetten, und normalerweise verhindert ein Gestell oder Gitterrost das Auseinanderfallen von Babys und Kindern.

Der Bettrahmen ist in der Regel aus Hartholz oder Stahl gefertigt. Darauf steht ein Federungsrahmen, auf dem wieder eine Bettmatratze aufliegt. Die Variationsmöglichkeiten sind vielfältig: das Bett für zwei Personen, zwei aneinandergereihte Betten, (Doppelbett), das Hochbett oder das Etagenbett. In den meisten Fällen wird ein sogenannter Nachttisch zur Aufbewahrung von Bücher, Wachen, Brillen, Weckern, etc. vorgesehen oder montiert.

Oftmals wird auf diesem Schrank eine Nachttischlampe aufgestellt oder ein so genanntes Nachthemd an der Wandnähe neben dem Bett mit dem Switch in Reichweite montiert. Bei Stockbetten sorgen zwei oder mehr aufeinander gelagerte Einzelbetten oder Liegestühle für Platzgewinn. Darüber hinaus erfordern Faltbetten eine stabile Wandverankerung, da sie mit kräftigen Federungen versehen sind, die das Aufklappen vereinfachen und das aufgeklappte Bett fest in seiner Lage fixieren.

Der Klapprahmen aus Hartholz oder Stahl (meist Aluminium) ist mit einem reißfesten Gewebe bezogen, das einem Klappstuhl nachempfunden ist. Er hat die Gestalt einer transportablen Couch. Ein Campingbett besteht heute aus einem Stück Aluminum oder galvanisiertem Stahl, sein Untergestell kann wie ein "U" oder "Z" gefaltet werden, und seine Füße sind größtenteils geschlossen und mit U-förmigen Gurten versehen.

Der Liegebereich ist in den Materialien Massivholz, Plastik, Flechtwerk oder Gewebe ausgeführt. Die kleinsten Doppelbetten sind die 1,40 Meter breiten französischen Einzelbetten, danach folgt das 1,60 Meter große Queen-Size-Bett, das nur aus einer durchgehend em Matratzenbett aufbaut. Liegen mit einer durchgehend gepolsterten Liege werden auch als Grandlit (auch Grandlit genannt) bez.

Die etwa zehn cm große Bettdecke ist mit Kake-Buton belegt, auch aus Seide oder Nessel. Aus Amerika stammt das Boxsprungbett, weshalb es auch "American Bed" heißt. Das Modell ist aus einer Federbox, die auf Füssen steht, auf der eine Bettmatratze und teilweise ein Deckbett liegen. Eine Schlitten- oder Ladefläche ist ein Bett mit einem erhöhten Kopf- und Trittbrett.

Es handelt sich bei dem Himmelbett um ein Bett, über dem ein Vordach, das sogenannte Vordach, befestigt ist - meist an ausgefahrenen Bettpfeilern - und somit beinahe zu schwimmen droht. Das Vordach ist in der Hauptsache aus Textilmaterial, aber auch aus Holzmaterial oder anderem Untergrund. Es handelt sich bei dem Dachbett um ein Bett, dessen Liegefläche klar über dem Boden steht, so dass der darunter liegende Platz als Wohn- oder Abstellraum nutzbar ist.

Liegen, die sich in einer Raumnische über dem Fußboden aufstellen, können auch als Etagenbetten beschrieben werden. Bei der Krippe sorgen seitliche Lüftungsgitter dafür, dass sie nicht aus dem Bett fallen. Die Pflegebetten unterscheiden sich vom Normalbett durch ihre (manuellen oder elektrischen) Einstellmöglichkeiten der Liegenfläche und der Liegenhöhe. Der Lattenrost hat eine mehrteilige Auflagefläche (mindestens 4 Teile).

Ein Sonderfall des Babybettes für Kleinkinder ist das Pflegebett, das mit dem Kinderbett ausgestattet ist. Sie wird so platziert und fixiert, dass die Bettmatratze des Bettes bündig mit der des Bettes ist. Im Volksmund werden diese Liegen auch als Baby-Balkone oder Baby-Balkone oder Baby-Balkone oder Baby-Balkone oder Baby-Balkone oder Baby-Bett oder Baby-Bett oder Baby-Balkone oder Baby-Bett oder Baby-Bett oder Baby-Balkone oder Bett oder Bett oder Appartement oder Doppelbett oder Doppelbett oder Doppelbett oder Doppelbett oder Doppelbett oder Doppelbett oder Mehrbett oder Mehrbettzimmer genannt.

Gewerbliches Bett mit der besonderen Eigenschaft einer angehobenen Sitzfläche (50 cm und höher). Diese höhere Sitzfläche hat zum Zweck, die Beine über dem Boden in der sitzenden Position zu haben. Danach können Sie aus dem Bett schlüpfen und es kommt zu einer vermischten Aktivität, was die übliche Anstrengung, den Körper beim Stehen anzuheben, deutlich verringert.

Der Stuhl kann sowohl im Zimmer als auch mit einer Längsseite an der Wandfläche freistehen, so dass er als Sofasitz geeignet ist. Einige Schlafplätze verfügen über einen Stauraum unter der Liegenfläche für Bettwäsche. Dies sind die gleichen Informationen wie die Angaben zu den Außenmaßen der Katze und des Federbeins. Das Bett wird in Deutschland im Volksmund als Maulwurf, Etage, Heia, Fallen oder Kasten und in der Schweiz als Nescht und in Österreich als "hauen in d' Hapfn"[4] oder "ins Nürsch gehen" (Nursch = Trough[5]) bezeichne.

In den Schiffskabinen werden die Liegeplätze als Schlafkojen bezeichnet, die Schaukelbetten für Kinder als Kinderbetten, mit Nachlauf. Mangelnder Wohn- oder Schlafplatz hat dazu geführt, dass in der Zeit der Urbanisierung am Tag an Schläfer (auch Bettgruppen oder Schlafsäcke) gemietet wurden. Bettler sind ein populäres Bildmotiv der Malkunst. Von dem Bett als Platz des Schlafens und Träumens, aber auch des Zusammenseins zwischen Ehepartnern und Liebhabern, der Zärtlichkeit und des Geschlechts, über das Bett als Bett für Kranke und als traditionellen Todesort, gibt es zahlreiche Motive mit diesem Thema.

Andere Themen sind das Bettnässen von Kinder und das Bett als natürliche Umgebung der Trockenheit oder als Lesezimmer. Das Bett als Geburtsort ist rarer und erst in jüngerer Zeit kann das Bett oder das von ihm geformte Zimmer als Hauptobjekt auf Fotos gesehen werden.

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