Allergiker Bettwäsche Hausstaubmilben

Bettwäsche Hausstaubmilben Allergiker

Umhüllungen zum Schutz vor Hausstaubmilben liefern wir Ihnen gerne. Bettwäsche frei von Hausstaubmilben halten. Beim Kauf neuer Bettwäsche, Decken und Kissen für Allergiker ist auf Kochfestigkeit zu achten. Bettwäsche immer gut belüften, Bettwäsche regelmäßig (wöchentlich) wechseln. Bei vielen Kindern ist die Hausstaubmilbe allergisch.

Auslöseimpulse

Tatsächlich haben gewisse Eiweißstoffe (Proteine) im Stuhl von Hausstaubmilben eine allergene Wirkung (einschließlich der Eiweißstoffe Der h1, Der h2). Beim Trocknen und Zerfallen der Gülle mischen sich die Eiweißstoffe mit dem Haushaltsstaub. Die Inhalation des Staubes, der auch die Hülle von toten Hausstaubmilben und andere Milbenausscheidungen beinhaltet, kann zu allergischen Reaktionen anregen.

Auf die tatsächlich harmlosen Eiweiße antwortet das Abwehrsystem dann mit der Entstehung von lgE-Antikörpern. Haushaltsstaubmilben kommen in jedem Haus vor, sie sind kein Anzeichen für schlechte Hygienebedingungen. Er bevorzugt es warme, feuchte und dunkle: 70 - 80 Prozentpunkte Feuchtigkeit und 25 Grade sind für die Milbe optimal. Ihr Futter enthält vor allem enthaarte menschliche und tierische Abblätterungen.

Im Schlaf verdunsten die Menschen viel Feuchtigkeit und lassen unzählige Hautschüppchen zurück. Hausstaubmilben vervielfachen sich von May bis October am meisten, die Allergene sind hoch. Während im Sommer ein großer Teil der Milbe absterben kann, wird der allergene Keim durch die Heizluft aufwirbelt, so dass sich die Ganzjahresbeschwerden der befallenen Menschen im Sommer oft verschlimmern.

Besonders in der Nacht oder am Morgen macht sich die Allergien durch eine wässrige, laufende oder stickige Schnauze bemerkbar. In der Regel ist dies der Fall. Der ständige Kontakt mit Allergenen kann zu einer dauerhaften Reizung der Nasennasenschleimhaut führen, was zu einer Vergrößerung der Nasenmuschel führen kann. Dadurch wird die nasale Atmung behindert, die Betreffenden achten hauptsächlich auf den Mundbereich (was zu häufigeren Infektionen im HNO-Bereich führen kann).

Nach einiger Zeit kann die Lungenschleimhaut auch hypersensibel ansprechen und Bronchialasthma verursachen. Darüber hinaus kann eine Milbenallergie eine Neurodermitisepisode anstoßen. Auch Menschen mit Allergien gegen Hausstaubmilben sprechen in manchen FÃ?llen unter anderem auf den Konsum von Krustentieren wie Shrimps, Krabben oder Hummer an. Ähnlich wie die Milbe gehört sie zum Arthropodenstamm und enthält ähnliche Eiweiße wie die Milbe (p10).

Die bereits sensibilisierten Abwehrkräfte stufen die Krustentierproteine als "gefährlich" ein und lösen eine Allergie aus. Es kommt nur in seltenen Fällen zu allergischen Begleiterscheinungen von Hausmilben. Die Frage, ob es sich um eine Milbenallergie bei Hausstaub befindet oder nicht, wird zunächst vom behandelnden Hausarzt in einem Beratungsgespräch über die Symptome geklärt. Unter anderem wird abgefragt, an welchen Stellen und zu welcher Tages- und Saisonzeit die Symptome auftauchen, wie lange sie bestehen und ob Allergieerkrankungen in der Gastfamilie vorhanden sind.

Mit diesen Untersuchungen wird die Allergietauglichkeit für gewisse Milbenallergene im Hausstaub angezeigt, aber sie können keine Allergien nachweisen. Kleine Menge des suspekten Allergieerregers wird unter medizinischer Überwachung auf die Nasennasenschleimhaut aufgetragen. Der Doktor mißt das Volumen der Atemluft, das der Patient ein- und ausatmet, und die Schnelligkeit, mit der die Atemluft ausatmet.

Im Übrigen können auch Pollen, Haar wuchs oder Pilze Symptome hervorrufen, die denen einer Milbenallergie bei Hausstaub ähneln. Allergie gegen diese Substanzen sollte daher vermieden werden. Wichtigstes Ziel ist es, die Zahl der Hausstaubmilben und damit den Kontakt mit Allergenen zu verringern. Die ideale Luftfeuchte beträgt 45 - 55 Prozentpunkte (ggf. mit einem Feuchtigkeitsmesser überprüfen), die beste Zimmertemperatur ist 18º.

Am besten wird die (Baumwoll-)Bettwäsche alle ein bis zweiwöchigen Waschgänge bei 60° C Waschen. Kopfkissen und Decken sollten alle drei Jahre bei gleicher Raumtemperatur waschen werden. Teppichböden verbinden auch Staubpartikel, die sich auf ebenen Flächen leicht aufwirbeln. Jedoch können die Scherfleinpartikel von Teppichböden durch einfaches Staubsaugen kaum entfernt werden.

Daher sollten Menschen ohne Milbenallergie lieber lutschen oder die Erkrankten sollten einen Zahnschutz tragen. Es ist auch sinnvoll, den Sauger mit einem so genannten HEPA-Filter zu ausstatten. Es ist auch sinnvoll, die Stoffe im Zimmer regelmässig zu reinigen (Vorhänge vorzugsweise bei 60 Grad) und zu verkleinern (keine Zierkissen, keine Bettrahmenpolsterung, keine Sitzpolster, sondern Möbel mit einer glatten Oberfl äche wie z. B. mit Leder oder Holz).

Plüschtiere sollten am besten nicht ins Lager gebracht oder anderweitig regelmässig bei 60° C gereinigt werden. Dadurch werden die Schimmelpilze abgetötet, aber die allergenen Stoffe werden erst durch eine anschließende Wäsche (bei einer zulässigen Temperatur) beseitigt. Tiere sollten nicht in das Zimmer gehen, da ihre Hautschüppchen den Hausmilben zusätzliches Futter bereitstellen. Manche Arzneimittel können auch die Allergiesymptome temporär mildern, haben aber keine Heilwirkung.

Dabei werden die selben Stoffe wie bei der Behandlung von Pollenallergien eingesetzt - insbesondere jüngere Antihistaminika und Kortisonsprays (mehr dazu hier). Als kausale Therapieform der Haushaltsmilbenallergie gilt die (allergen-)spezifische Immungotherapie (SIT). Das SIT soll das Abwehrsystem über einen langen Zeitabschnitt daran gewöhnt sein, Hausstaubmilbenallergene aufzunehmen. Einmal pro Woche wird eine steigende Dosierung einer Allergielösung in das Unterhautfettgewebe ("subkutane Immuntherapie", kurz SCIT) injiziert.

Es gibt keine Garantie dafür, dass die Allergien danach "verschwunden" sind. Untersuchungen belegen jedoch, dass ein abgeschlossenes SCIT langfristig Symptome und Medikamentenkonsum reduzieren kann. Die Untersuchungen zur Effektivität von SCIT bei Hausstaubmilbenallergien sind im Großen und Ganzen nicht so umfassend wie die bei Pollenallergien. Beste Erfolgschancen haben junge Menschen, die nicht auf zu viele unterschiedliche Allergieauslöser anspricht.

Zusätzlich zum SCIT gibt es auch die Moeglichkeit, die Allergieausloeser in Form von Tropfen einzunehmen. In den Richtlinien der Allergologengesellschaften wird eine Behandlungszeit von drei Jahren empfohlen.

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