Allergieauslöser

Auslösung von Allergien

Abhängig von der Art der Penetration von Allergenen in den Körper unterscheiden wir zwischen Kontaktallergie und Inhalationsallergie. Wenn sich der Verdacht auf eine Lebensmittelallergie bestätigt hat, sollte das die Allergie verursachende Lebensmittel vermieden werden. SYMPTOME DER ALLERGIE & AUSLÖSER: WORAUF SIE ACHTEN SOLLTEN. Wenn unser Immunsystem jedoch auf diese Stoffe überempfindlich reagiert, entwickeln wir eine Allergie. Wir stellen hier die häufigsten Allergieauslöser vor.

Welche sind die gebräuchlichsten Allergieauslöser?

Zu den Allergieerscheinungen gehören Überempfindlichkeiten des Abwehrsystems auf tatsächlich unbedenkliche Umwelteinflüsse. Als Auslöser von Allergieerkrankungen (Allergene) kommen unter anderem Blütenstaub, tierische Haare oder Lebensmittel in Frage. Abhängig davon, wie die Allergieauslöser in den Organismus eindringen, unterscheidet man zwischen Inhalationsallergenen, Injektionsallergenen, Lebensmittelallergenen und Kontaktallergenen. Kennzeichnend für Einatmung allergische Reaktionen ist, dass sie eine durch IgE verursachte allergische Reaktion des unmittelbaren Typs (Typ I Allergie) hervorrufen. Neben Allergieauslösern aus Gras-, Kräuter- und Bäumchenpollen gehören dazu auch Milbenallergene sowie Tier- und Schimmelallergene.

Pollenallergene zeichnen sich dadurch aus, dass sie nur zu einer gewissen Zeit des Jahres vorkommen und Symptome verursachen. In diesem Land entstehen die Pollenallergene hauptsächlich aus Birken-, Nuss-, Erlen-, Hainbuchen- und Eichenpollen. Birkenallergene weisen eine große Verwandtschaft mit Proteinen aus zahlreichen Obst- und Gemüsearten auf, weshalb Birkenpollenallergiker oft auch auf diese Lebensmittel reagiert (pollenassoziierte Lebensmittelallergien).

Dagegen sind die Allergieauslöser der einzelnen Grassorten sehr gleich, was bei fast allen Grassorten zu Querreaktionen bei den Patientinnen und Patientinnen auf Blütenstaub auftritt. Eine der bedeutendsten Ursachen für pflanzliche Pollenallergene sind Beifuß, Wegerich und Ambrosia (Ambrosia), die aus den USA eingeführt wurden und aufgrund ihrer wachsenden Verteilung in Europa eine immer bedeutendere Bedeutung als Quelle für allergische Stoffe haben.

Weiterführende Infos zur Pollenerkrankung gibt es hier. An zweiter Stelle der häufigsten Ursachen für eine Soforttypallergie stehen Hausstaubmilben und Speichermilben, die vor allem in Bettwäsche, Bettmatratzen und -polstern sowie im Haushaltsstaub zu finden sind. Das Allergen stammt aus dem Stuhl mikroskopischer Spinnen und aus dem Abbau von Milchpulver. Weiterführende Infos zur Scherfleinallergie hier.

Ein weiterer Auslöser für Allergien sind auch solche wie z. B. Katze, Hund oder kleine Nagetiere. Je nach Individuum werden die Allergieauslöser über das Pelz, die Fellhaut, den Speiche oder sogar die Schleimhäute ausgeschieden und sind in Häusern mit ebenfalls erhöhtem Staub festzustellen. Weil einige Allergieauslöser an der Kleidung anhaften und über einen längeren Zeitraum in der Atemluft verbleiben, können sie auch an öffentlich zugänglichen Stellen wie Verkehrsmitteln oder in der Schule nachweisen werden.

Außerdem haben Katzen- und Hunde-Allergiker ein höheres Allergierisiko gegenüber anderen Tieren wie z. B. Versuchskaninchen, Hasen, Hamstern, Ratten, Pferden oder Kühen. Weiterführende Infos zur Haarallergie bei Tieren hier. Die Freisetzung von Pilzallergenen erfolgt durch Schimmelpilze, die im Außenbereich, aber auch in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit zu beobachten sind.

Weiterführende Infos zur Pilzallergie gibt es hier. Injektionsallergene sind allergische Reaktionen, die durch den Biss von Tieren wie Honigbienen, Bienen, Bommel, Hanf oder Wespe und durch die Injektion von Arzneimitteln in den Organismus eindringen. Weiterführende Infos zu Insektengiftallergie gibt es hier. Die Bandbreite der allergenen Lebensmittel ist breit und reicht sowohl von pflanzlichen (z.B. Obst, Gemüsesorten, Nüssen) als auch von tierischen (z.B. Milch, Eiern, Fisch) Produkten.

Lebensmittelallergene sind grundsätzlich Substanzen, die bei empfindlichen Menschen nach der Einnahme über den Maulkorb eine sofortige Allergiereaktion hervorrufen. Eine Pollenerkrankung kann auch zu allergischen Symptomen bei bestimmten Lebensmitteln führen. Beispielsweise verursacht die Birkenpollenallergie bei vielen Patienten eine pollenassoziierte Lebensmittelallergie auf Früchte, Gemüsesorten oder Erdnüsse.

Weiterführende Infos zu Lebensmittelallergien gibt es hier. Der Kontakt der Haut mit diesen Allergiefaktoren verursacht ein allergisches Kontakt-Ekzem. Unter den Kontaktallergenen lassen sich viele verschiedene Arten von Metallen (Nickel, Cobalt, Chromium, Quecksilber), Gewächsen (Blütenverbund, Birkenfeige), Textilallergenen (Textilfarbstoffe wie Azofarbstoffe), Duftstoffen in Kosmetika und Gebrauchsgegenständen sowie Latextraum (z.B. in Schutzhandschuhen) einteilen.

Unter den Arzneimitteln, die oft ein Kontaktekzem verursachen, sind Lokalanästhetika und Salbenantibiotika. Desinfektionsmittel, Konservierungsstoffe, Kosmetik und Körperpflegemittel können zudem eine Kontaktallergie hervorrufen. Weiterführende Infos zu Kontaktallergie gibt es hier.

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