7 Zonen Matratze test

7-Zonen-Matratzenprüfung

Im Rahmen eines Latexmatratzen-Tests sollte der Anteil an Naturlatex bei der Bewertung berücksichtigt werden:. Eine besonders preiswerte Matratze ist die Kaltschaummatratze Mister Sandman mit 7-Zonen-Schnitt. Erfahren Sie hier, wie es im Test funktioniert! Wie sieht eine 7-Zonen-Matratze aus und wie sehr hilft sie wirklich? Suchen Sie eine 7-Zonen-Matratze, die zu Ihrer Schlafposition passt?

Die besten 7

Beim Thema Matratze wird ein Term mit Sicherheit fallen: Das Konzept einer solchen mehrzonigen Matratze ist ihre besondere Flexibilität in stark beanspruchten Körperstellen wie Schulter und Hüfte, so dass sich die Rückenlehne in einer gerade stehenden Lage befindet. Mit diesen Nachrichten wollen die Lieferanten vor allem Menschen mit Rückenproblemen zum Einkaufen anregen.

Die gebräuchlichsten sind die mit sieben Zonen, d.h. sieben härtere und weichere Bereiche. Diese ergeben sich, wenn entweder verschiedene Drahtdicken und Schneidtechniken eingesetzt werden oder Hart- und Weichschaumkomponenten zusammengefügt werden. Ressourcenreiche Vertriebsprofis sagen, dass sie für einen gesünderen Schlafrhythmus unerlässlich sind. Gebärmutterhals- und Lendenwirbelsäule brauchen eine stärkere Stütze als Schulter, Hüfte und Schenkel, während der Körper elastischer sein sollte und der Fuß- und Unterschenkelbereich leicht in die Matratze sinken sollte.

Allerdings verlangsamen die professionellen Produkttester die Erwartungshaltung deutlich: Sieben Zonen sind unnötig, da sie sich "in der Realität oft kaum von einander unterscheiden" (Stiftung Warentest 9/2011). H-Typen sind große Menschen mit gleichem kräftigen Bauchnabel und gleicher Hüften, E-Typen für Normalverbraucher mit etwas mehr Schulter als Hüften, I-Typen für kleine Menschen mit gleichen breitschultrigen Hüften und Hüften und schließlich A-Typen für Menschen mit schmaler Taillenweite und festem Unterbau.

Teilt man einen siebenzonigen Kaltschaum z. B. in Zonen mit mehr oder weniger Stützeigenschaften im Hals- und Lendenwirbelbereich, im Becken-, Oberschenkel- und Unterschenkel-, Kopf- und Fussbereich ein, so wird deutlich, dass seine Passgenauigkeit für den (Online-)Käufer mehr vom zufälligen Ergebnis abhängt. Die Passgenauigkeit einer Matratze hängt von den körperlichen Zonen ab, nicht von den matratzenartigen Zonen - das Gegenteil ist der Fall.

Aber die Macher sind hartnäckig, und kein Wunder: Das Bettwarengeschäft ist ein lukratives und mit dem Raumargument werden dem Verbraucher auch objektive Wohlfühl-Werte vermittelt, die er sich sehnsüchtig erwünscht - neben dem gesünderen Schlafen, der ebenso die Flexibilität von Siebenzonen verspricht. Zwar können viele der geprüften Kaltschaumstoffe und Federkern- oder Latexprodukte mit 7-Zonen-Konstruktion gute Lagereigenschaften aufweisen, aber auch einfachere Schaumstoffmatratzen ohne unterschiedliche Härtezonen sind zu empfehlen - das haben Versuche immer wieder bewiesen.

Bei den einen kann ein Glaubensobjekt hier zwar zerkratzt werden, bei den anderen hingegen könnte dies beim Wiegen auf Kosten einer kostspieligen Zone Matratze auffallen. Wesentlich bedeutender ist die Betrachtung von Härte- und Dichtegraden, die Aufschluss über die Langlebigkeit einer Matratze unter verschiedenen Gewichtsbelastungen gibt.

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